Hoher Mond

Wien 12, 03. 01. 2007

20070103api20.html

Beobachter:Alexander Pikhard
Datum:03. 01. 2007
Zeit:20.00 bis 23.00 MEZ
Ort:Wien 12
Instrument:Canon EOS 350D
Bedingungen:
Temperatur:+5 °C
Bemerkungen:Hohe und niedere Wolken
Bericht:

Heute um 14.58 Uhr war Vollmond, das beschert uns heute den höchsten Stand des (fast) vollen Mondes in diesem Winter; nicht in diesem Jahr, denn der Vollmond vom 24. Dezember 2007 wird noch näher beim Winteranfang (21. Dezember) liegen und damit noch höher stehen. Die tiefen Wolken reissen auf und der helle Mond befindet sich jetzt nur mehr hinter einer dünnen, hohen Wolkendecke. Diese sorgt für ein tolles Farbenspiel.

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Der Mond durch dünne Wolken

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Irisierende Wolken um den fast vollen Mond liefern ein tolles Farbspiel. Da ist allerdings ziemlich viel Spielerei notwendig, um diese Farben
vernünftig im Bild festzuhalten. Was es bräuchte, um so etwas mit einem einzigen Foto aufzunehmen? Nun, die Leistungsfähigkeit unseres
Auges und Gehirns, als rund 140 Megapixel bei 32 Bit pro Farbe. Ergäbe ein Rohbild von eh nur 1,6 GB. In 5 bis 10 Jahren sicher bei
gehobenen Amateurkameras möglich.

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Weiter entfernt vom Mond geht das irisierende Farbspiel weiter. Links vom Mond Castor und Pollux

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Vollmond im Wolkenloch

In einem Wolkenloch erwische ich dann den Vollmond scharf. Die Aufnahme wurde aus der freien Hand geschossen; oder besser: Die Aufnahmen. Es sind 32 Bilder mit 300mm Tele, Belichtungszeit 1/1000s bei 100 ISO und f/5.6. Den Rest erledigt dann Registax. Natürlich gibt's am Rand Artefakte durch das Stacken, aber wie gesagt, die Aufnahme entstand ohne Stativ und zeigt dennoch tolle Details. Es muss nicht immer Fernrohr sein!

Fazit: Auch bei Vollmond ergeben sich ein paar tolle Foto-Spielereien.