Im Rahmen unserer Kurse "Erlebte Astronomie" für Einsteigerinnen und Einsteiger steht immer auch ein Besuch der Wiener Universitätssternwarte in Wien 18 auf dem Programm, da der Kontakt zur astronomischen Forschung ein wesentlicher Bestandteil unserer Kurse ist. Anders als vergleichbare Institute kann das Wiener Institut dazu noch mit einer mehr als geballten Ladung historischer Inhalte aufwarten, und das beginnt schon bei dem imposanten Gebäude der Sternwarte selbst.
Unsere Führenden sind heute Isolde Müller und Hubert Baum.
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Friedlich liegt der riesige Sternwartenbau - der größte der Welt - in seinem winterlichen Parkgelände
Unsere Führenden begrüßen im Schneegestöber die Gruppe und erklären kurz im Freien die Lage und die Größe des Sternwartenbaus.

Begrüßung im Schneegestöber. Sieht aus, als hätte ich das Foto mit dem eines Sternhaufens
überlagert. Und doch sind es die feinen Schneeflocken im Blitzlicht.
Der erste Höhepunkt der Führung ist der Große 68cm-Refraktor der Sternwarte, zur Zeit seiner Errichtung eines der größten Teleskope der Welt.
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Winzig erscheinen Menschen unter dem riesigen Teleskop (für Fotointeressierte: Das ist
ein Mosaik aus 21 Einzelbildern)
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Ein Rundgang um die Kuppel des Großen Refraktors gehört natürlich auch zum Führungsprogramm, heute blicken wir im leichen Schneetreiben über das seit Wochen verschneite Wien.

Blick von Osten (links die Ostkuppel der Sternwarte) nach Süden

Blick von Süden nach Westen (rechts die Westkuppel der Sternwarte)
Nach dem Rundgang geht es wieder in wärmere Teile der Sternwarte. Zunächst in den achteckigen, an einen Sakralbau erinnernden Rundgang.

Ein historischer Meridiankreis im Rundsaal der Sternwarte
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Dann steht mit dem Museum der Sternwarte das eigentliche Zuckerl der Führung auf dem Programm. Auf dem Weg dorthin deomonstrieren Modelle von Mikrosatelliten, dass die Arbeit des Instituts keinesfalls im 19. Jahrhundert stehen geblieben ist. Hier wird natürlich auch mit modernsten Mitteln geforscht - an den Instrumenten der ESO und im Weltraum.Bitte um Verständnis, dass ich keine Detailfotos der teilweise unglaublichen Exponate hier zeigen kann.

1:1-Modelle von Mikrosatelliten in historischem Ambiente

In dem beeindruckenden Museum. Doch die alten Instrumente sind nicht alles.
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Der größte Schatz des Museums sind seine alten Bücher. Kopernikanische Wende und Keplers neue Astronomie im Original, und das ist nicht alles!

Im ehemaligen Büro des Sternwartendirektors
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Wir danken Isolde und Hubert herzlich für diese Führung, eine der besten, die wir hier am Institut je hatten!
Text und Fotos: Alexander Pikhard.
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Ein Bericht der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie. www.waa.at |