Zwei Mal hatte der Hochnebel über Wien einen Sternabend auf dem Haus des Meeres verhindert. Nun endlich, beim dritten Anlauf, klappte es. Unsere Kooperation mit dem Haus des Meeres konnte ihre Fortsetzung finden. Auf der Terrasse im 9. Stock stellten wir uns so auf, dass wir vom Wind geschützt Venus und Jupiter beobachten konnten. Der Blick auf den Himmel war ungetrübt. Erst etwas später zogen mehrmals Wolkenfelder durch. Der Wind trieb sie aber schnell wieder davon. Pünktlich um 18 Uhr stand das Fernrohr bereit.

Bereit für Venus und Jupiter.
Wir fragten uns, ob wir wohl gegen die auch um 18 Uhr stattfindende Haifütterung eine Chance hätten. Wir hatten! Unser erster Besucher war zwar noch sehr jung, aber sehr interessiert und konnte nach einigen Erklärungen und Blicken durch das Fernrohr bereits den nächsten Besuchern erzählen, was hier zu sehen war.

Ein junger Experte am Werk: ein Blick zum Jupiter.
Immer wieder kamen Besucher und trotzten eine Zeit lang dem Wind und den doch recht frischen Temperaturen. Venus war mit freiem Auge ein beeindruckender Anblick tief am Horizont und Jupiter zeigte sich im Fernrohr mit allen vier galileischen Monden und zwei deutlichen Streifen von seiner besten Seite. Auch den Orionnebel konnten wir einigen Besucher zeigen. Benni Werner, sein Vater Markus und ich erklärten, was zu sehen war und versuchten alle Fragen zu beantworten.

Erklärungen für große und kleine Besucher.
Gegen 19.30 wurde die Sicht dann schlechter und die Besucher blieben aus, sodass wir begannen, zusammenzupacken. Wir hoffen, dass wir auch bei den nächsten Terminen (2. Februar 18 Uhr, 1. März 19 Uhr) wieder einen klaren Himmel haben.
Text und Fotos: Anneliese Haika.
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Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie. www.waa.at |