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Partielle Sonnenfinsternis
15. Jänner 2010
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Sonnenfinsternisse können spektakulär sein oder nicht - diese ist es
definitiv nicht. In Wien. Global handelt es sich um die längste Ringförmige Sonnenfinsternis des Jahrtausends!
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| Die Finsternis global |
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Der Pfad der Ringförmigen Sonnenfinsternis vom 15. 1. 2010 verläuft von Ostafrika
über den Indischen Ozean, die Südspitze Indiens und Sri Lanka nach Myanmar und
endet in China. In der Gegend der Malediven wird die längste Finsternisdauer erreicht,
11 Minuten und 7,8 Sekunden. Damit ist diese Finsternis die längste Ringförmige
Sonnenfinsternis des gesamten 3. Jahrtausends!
 Pfad der Ringförmigen Sonnenfinsternis vom 15. Jänner 2010, aus NASA Eclipse Web Site
Weitere Informationen auf
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| Verlauf für Wien |
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Ob man es glauben will oder nicht, das hier wird, falls es der Zustand der Atmosphäre zulässt, der beste Anblick dieser Finsternis in Wien sein; zunächst hoffen wir auf einen klaren Sonnenaufgang wie hier modelliert ...
... und dann sehen wir, mit entsprechendem Schutz:
 Anblick der Sonne unmittelbar nach dem Aufgang (Sonnenflecken sind Phantasie)
Die Sonne geht um 7.41 Uhr auf, sie ist zu diesem Zeitpunkt noch zu 4,3% verfinstert.
Die Finsternis endet wenig später, um 7.50 Uhr MEZ (Zeiten aus CalSky, dem interaktiven astronomischen Jahrbuch). Das war's.
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| Sicherheitshinweise |
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Um die Finsternis zu beobachten, muss man
direkt in die Sonne blicken. Die Beobachtung der Sonne ohne
geeigneten Schutz ist extrem gefährlich und kann schnell zu unheilbaren
Augenschäden, ja bis zum völligen Erblinden führen!
Mit freiem Auge beobachtet man am besten mit einer Finsternisbrille,
wie wir sie schon 1999 anläßlich der totalen Sonnenfinsternis
verwendet haben. Spezielle Folien filtern das Sonnenlicht auf ein
Hunderttausendstel seiner Intensität und machen die Beobachtung der
Sonne damit sicher. Alle anderen Hilfsmittel wie rußgeschwärzte
Gläser sind nicht sicher genug!
Für Beobachtungen mit Feldstechern oder Fernrohren muss das
Licht mit einer solchen Filterfolie unbedingt schon vor der Öffnung
gefiltert werden, um Augenschäden durch unsachgemäße Handhabung
oder Schäden am Gerät durch die Wärmeentwicklung zu vermeiden.
Wer noch nie die Sonne durch ein Fernrohr beobachtet hat, sollte die nur
unter Anleitung eines erfahrenen Sonnenbeobachters tun. Im
Zweifelsfall ist der Besuch einer Volkssternwarte die sicherste Variante.
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