Polarlichter

Mystisches Leuchten am Arktischen Sternenhimmel

Eine der beeindruckendsten Himmelserscheinungen unseres Planeten ist das Polarlicht. Weitläufige Bänder und Bögen, gewaltige Vorhänge und ausgedehnte Strahlen tauchen den Sternenhimmel in ein faszinierendes Licht. Die Farben- und Formenvielfalt ist schier unermesslich, die Bewegungen atemberaubend und wenn das sanfte Licht eine brillante Helligkeit entfaltet, taucht sogar die umgebende Landschaft aus dem nächtlichen Dunkel auf. Polarlichter können zwar meist nur in hohen geografischen Breiten gesehen werden. Während heftiger geomagnetischer Stürme breiten sie sich aber bis nach Mitteleuropa aus.

Inhalt

Polarlichter ziehen schon seit ewigen Zeiten Menschen in ihren Bann, die Bewohner der Arktis, denen das nächtliche Himmelsschauspiel nur allzu vertraut ist, kühne Polarforscher, die vor mehr als 100 Jahren riskante Expeditionen auf sich nahmen, um zu bis dahin unbekannten Eisregionen vorzudringen und auch uns Mitteleuropäer, die wir heute zwar bequemer aber kaum weniger beeindruckt in den hohen Norden reisen um das Polarlicht zu sehen. Im ersten Abschnitt ergründen wir die Faszination der Polarlichter und erfahren etwas über die Sagen der Vergangenheit und die Mythen der Gegenwart, die sich um das Polarlicht ranken.

Über die Farben und Formen des Polarlichts sprechen wir im zweiten Abschnitt. Dabei gehen wir der Frage nach, ob Polarlichter wirklich so bunt sind wie es uns die zahlreichen Fotos aus dem Internet vermitteln wollen? Wie hell wird eigentlich das Polarlicht und kann man die chaotischen und teils abenteuerlich schnellen Bewegungen erklären? Dabei werfen wir dann auch einen Blick zu den Verursachern besonders spektakulärer Polarlichterscheinungen, den Koronalen Löchern und Koronalen Massenauswürfen, Störungen im Sonnenwind.

Ohne Erdmagnetfeld und Erdatmosphäre würde es bei uns keine Polarlichter geben. Im dritten Abschnitt besprechen wir Polwanderungen und Polsprünge, ergründen die gewaltigen Stromsysteme der Magnetosphäre und erfahren wie es zum seltenen Pulsierenden Polarlicht kommt. Danach setzen wir uns mit den chemischen Vorgängen in unserer Lüfthülle auseinander und lernen den exotischen Protonenbogen kennen. Zum Abschluss erkunden wir noch Ablauf und Auswirkungen von Geomagnetischen Stürmen und Sub-Stürmen und erfahren wie diese vorhergesagt werden.

Zusatzinformationen

Level: A (Astronomiebegeisterte Erstkontakter mit wenig Vorkenntnissen). Bringen Sie eine gute Portion Neugier mit und scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen.

Vortragender: Mag. Andreas Pfoser

Termin, Preis, Anmeldung

  • Termin: Samstag, 16. Dezember 2017, 14 bis 18 Uhr.

  • Ort: SkyDome Seminar- und Tagungszentrum des Wiener Hilfswerks, Wien 7, Schottenfeldgasse 29.

  • Preis: Einzelkursbesuch für Mitglieder der WAA € 25,- ansonsten € 50,-. In diesem Preis inkludiert sind Teilnahme, Handouts und Pausenverpflegung. Die Kursgebühr ist beim Kursbesuch vor Ort zu bezahlen.

  • Anmeldung: Verbindliche Anmeldung ist unbedingt bis zwei Wochen vor Beginn erforderlich, über unser Onlineformular oder persönlich bei unserem Astrotreff oder einem anderen Kurs oder Workshop.

  • Online-Anmeldung

 

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