Beobachtungsbericht
Anneliese Haika, Montag, 19. Juli 1999
Garten, Hietzing
Celestron 8
Zugegeben, die Terrasse im Garten ist nicht mit der Ebenwaldhöhe
zu
vergleichen. Trotzdem habe ich meinen Beobachtungsabend genossen.
Nach dem Einnorden war meine erste Großtat, der Griff zum
Gelsenmittel. Woher wissen diese Tiere, wann man mit beiden Händen
beschäftigt ist? Dann war der Weg frei für das erste Objekt.
35mm Celestron Okular:
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Albireo - der Farbunterschied gut und klar erkennbar
-
M 27 - gerade schon erkennbar, eigentlich ist es noch zu hell für
dieses Objekt
-
M 11 - obwohl es noch nicht ganz dunkel ist, ist M 11 schon ganz
aufgelöst. Er wirkt sehr zart und fein.
26mm Celestron Okular:
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M 11 - weniger zart und weniger eindrucksvoll als vorher
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M 57 - recht gut zu sehen
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Epsilon Lyr - im 26mm Okular gerade schon als Doppelsterne zu erahnen;
17mm Okular deutlich getrennt;
Danach wurde ich mutig:
- Epsilon Lyr im 5,2mm Pentax
Okular zwar sehr deutlich getrennt, aber nicht mehr ganz scharf
-
M 17 - im 35mm Okular gerde noch als Nebel zu erkennen; dann Umbau auf
26mm mit UHC Filter: Was für ein Unterschied! Der Nebel (die
"Gummiente") ist ganz deutlich zu sehen. Unglaublich,
daß das von Wien aus geht.
-
M 16 - im Gegensatz zu M 17 auch mit UHC Filter nur ein Sternhaufen
aber
praktisch nichts vom Nebel zu sehen.
-
M 8 - 26mm mit UHC Filter, an einer Stelle ist der Nebel erkennbar; von
meinem Beobachtungsort aus übrigens ein mittleres Kunststück
an Timing: M 8 ist von 23.10 bis 23.20 zwischen zwei Bämen zu
sehen.
Mit einem lezten Blick auf den Omeganebel beendete ich um 23.25 den
Beobachtungsabend.
AH
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