Beobachtungsbericht
Finsternisprobe auf der Sofienalpe, Sonntag, 4. Juli 1999
Es war heiß, sehr heiß sogar. Und die Entscheidung, das Partyzelt
aufzustellen, sehr weise: So hält man es zwei Stunden und länger
in der prallen Sonne aus.
Es wurden Instrumente, Stative und Filter getestet.
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Bernard und Markus Dewath testeten Fotostative und Folienfilter für
Teleobjektive und Feldstecher.
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Bernhard Dewath versuchte sich auch - erfolgreich - im Auffinden der Venus
am Tag.
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Franz Faber testete seine Objektivsonnenfilter für Feldstecher und
Fernrohr.
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Anneliese Haika übte sich im Beobachten des bunten Treibens der Fotografen.
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Rainer Halanek probte des "Einscheinern" seine 5" Refraktors am Tag - die
Sonne war in diesem Instrument ein Traum, scharf und mit zahlreichen Fleckengruppen!
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Georg Zotti versuchte sich mit seinem C5 ebenfalls beim Einnorden, ebenfalls
erfolgreich, wie Beobachtungen der Venus zeigten; diese ist jetzt bei Tag
eine beeindruckende, schon recht dünne Sichel. Und mit freiem Auge
bereits zu sehen!
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Und ich testete erfolgreich die Videoausrüstung (Kamera, Teleobjektiv
und Filterfolie) an der Sonne.
So kamen alle ihrem geplanten Beobachtungsprogramm entscheidende Schritte
näher. Und eine interessante Tagbeobachtung war es auch. Neben der
Sonne
und der Venus verfolgten wir auch noch zwei Wetterballons, die zeitweise
sogar heller leuchteten als die Venus.
Wir konnten auch erleben, was ein wirklich heißer Tag bedeutet,
an dem die Sonne gnadenlos vom Himmel brennt: Viel Flüssigkeit! Und
ohne Schatten hält man es wirklich nicht lange aus. Aber das Partyzelt
war ja ohnedies schon für unseren Finsternisplatz fix vorgesehen!
AP
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