Beobachtungsbericht

Beobachtungsnacht auf der Ebenwaldhöhe, 10. September 1999

Wegen sehr viel Arbeit etwas verspätet nun mein Bericht vom 10.9. Gegen 20 Uhr entschloss ich mich recht spontan auf die Ebenwaldhöhe zu
fahren, und ich sollte es nicht bereuen.

Ich war etwa um 22 Uhr oben und hatte zu Beginn recht gutes Seeing, leider war die Durchsicht nur sehr mittelmäßiig, doch so um Mitternacht wurde es extrem Klar, so das ich die Beobachtungsbedingungen als traumhaft bezeichnen kann. Leider begann es um 2 Uhr recht stark ab zukühlen, so das Tau einsetzte, dem ich noch bis 4 Uhr Früh strozte.

Mein Instrument ist wie immer ein C-11 und kurzer Zeit auf Losmandy G-11 montiert
 

Zum schluß noch ein zweiErkenntnisse diser Nacht In Verlauf der Nacht habe ich  zwei Beobachter kennen gelernt einer mit LX200 8", der andere mit Celestron Ultima2000 8".

Erstens: Computersteuerrung ist nicht alles, man muß auch "schauen können"d.h. der Kollege hat im Ultima Cirrus eingestellt und ohne
UHC-Filter nichts gesehen, ich schon

Zweitens: Cumputersteuerrung ist was feines, gegen ende, wir war schon ein wenig müde, Koordinaten von Kometen Lee in LX200 getippt, und schon war er da.

Noch eine bemerkung zu Lee, der Schweif  "rechts oben" war sehr schön zu sehen, doch die größte Überraschung war die verwendung eines
UHC-Filters, der Schweif war zwar weg aber plötzlich war ein Gegenschweif zu sehen.(Wir sahen den Gegenschweif alle drei, so ist diese Beobachtung einigermaßen sicher).

Fazit: Niemals sagen das bringt nichts oder das gehört nicht so, sondern ausprobieren.

[CT]

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