Nach laienhafter Einschätzung war die Nacht traumhaft, nur wurde ich von den Fotografen korregiert auf ein Seeing von 2-
Objekte:
Komet Lee (100x C8): Mit großartiger Unterstützung wurde er von den dort Anwesenden in mein Teleskop eingestellt. Die Koma stellte sich als diffuser Fleck da, und der Schweif konnte von Dieter und mir (HPM) nicht erkannt werden, obwohl alle anderen meinten, daß er im Teleskop rechts rauf zeigt.
Jupiter und Saturn (300x C8): bieten immer mehr Details, wenn man warten kann. Es ist unbedingt nötig abzuwarten, daß sie weit über dem Horizont stehen.
Deep Sky Objekte:
M2 (100x C8): Dieser Kugelsternhaufen im Wassermann kann zwar nicht ganz an die Größe von M13 anschließen, wird ihm aber durch seine Kompaktheit (konnte nur am Rand in Einzelsterne aufgelöst werden) ebenbürtig.
M30 (100x C8): Ein bißchen kleinerer Kugelsternhaufen im Steinbock, der sehr an M15 erinnert
Highlights:
Iridiumflares: immer wieder nett zu beobachten
Cirrusnebel Teil 1 und Teil 2 im 18“ Dobson mit OIII – Filter
Soviele Details konnte ich bis jetzt in keinem Teleskop erkennen.
Anhand des Hantelnebels wurde uns von Hr. Howurek erklärt, wie man durch indirektes Schauen den Zentralstern erkennen kann.
Fazit:
Eine solche Atmosphäre, wo Laien von Astronomen mit Erfahrung
unterstützt werden, wäre für jede Beobachtungsnacht wünschenswert.
Es ist nämlich für Anfänger sehr schwer, lohnende Objekte
(außer M13 & CO) ohne Hilfe und Tips zu finden. Die Nacht endete
um 01:30, und der nächste Arbeitstag war sehr
anstrengend.
[HPM]