Nach einer zuerst erfolgten Absage, fand die Sonderfuehrung doch noch
statt. (Man sollte doch oeffters auf das Satellitenbild schauen!)
Anwesend waren Prof. Mucke, ein Assistent, ein Besucher, Silvia Baes-Fischlmair.
Geschaut wurde durch den Sucher, den Refraktor [15/300cm], den Reflektor [30/535cm] und ein von unten geholtes Azimutal montiertes Fernrohr.
Anfang 21:30
Am Anfang war noch eine Wolkenfront, die sich dann aber spaeter verzogen hat, das Seeing ist mit der Zeit besser geworden
Uranusbedeckung:
Am Anfang der Bedeckung war der Mond und Uranus hinter einer duennen
Wolkenschicht verborgen. Er konnte aber trotzdem beobachtet werden. Am
Ende waren dann keine Wolken in der Naehe des Mondes.
Die gemessenen Zeiten sind: Anfang: 22:12:42-45 (Es hat 3 Sekunden gedauert
bis der Uranus ganz verschwunden war!) Ende: 22:57:47 haben wir ihn dann
schon mit ein bisschen Abstand von der hellen Mondoberflaeche gesehen.
Prof. Mucke meinte, dass er ungefaehr 15
Sekunden vorher aufgetaucht sein muesste. Er ist in der Naehe von Endymion
aufgetaucht.
Angeschaut haben wir uns sonst noch: Albireo, Ypsilon Cas, Jupiter und 3 Monde, 1 Mond war vor Jupiter
Ende gegen 23:00
Silvia Baes-Fischlmair
Nachtrag: Wolfgang Vollmann, ebenfalls Urania-Sternwarte, er beobachtete am Bisamberg mit einem 3"-Refraktor, berichtete, der Eintritt hätte 10 Sekunden lang gedauert. Meine Berechnung hatte rund 6 Sekunden ergeben, überraschend sind daher die stark divergierenden Aussagen.
AP