Beobachtungsbericht

15. Oktober 1999, Sofienalpe

Anwesend: Anneliese Haika (C8), Bernhard Dewath, Franz Wagner, Silvia Bäs, Frederik Artner, Thomas Weiland, Sabine Holuba, Herr Jelinek, Herr Simotta und Herr Zdrzalka.Herr Wagner und Bernhard Dewath beobachteten auch mit eigenen Geräten.

Um ca. 21.00 beendeten wir den "indoor" Teil des Beobachtertreffs und gingen hinaus. Der Mond war gerade dabei am Horizont zu verschwinden; nur noch ein kleines Zipferl schaute über dem Wald heraus.

Das erste Objekt war Jupiter. Im 17mm und besonders im 10,5mm Okular war das Seeing noch relativ stark. Daher gingen wir bald zu M27 über. Im 26mm Okular mit UHC Filter war er recht beachtlich. M57 war mit der gleichen Anordnung (26mm, UHC) auch recht gut zu sehen. Indirekt war der Ring sogar sehr deutlich und klar. Weiter ging es zur Andromeda Galaxie. Im 35mm Celestron Okular war sowohl M31 als auch M32 in einem Gesichtsfeld zu sehen. Die Ausläufer von M31 waren mit indirektem Sehen sehr schwach aber bildfüllend.

Jetzt wurde es Zeit wieder zu den großen Planeten zurückzukehren. Saturn war wieder einmal beeindruckend. einige Monde, darunter auch ein ganz schwacher knapp oberhalb des Ringes, waren zu sehen. Ringschatten und ein Wolkenstreifen waren zu erkennen.

Dann kamen wir nocheinmal zu Jupiter zurück. Das Bild war jetzt wesentlich ruhiger und deutlicher als vorher. Bei der Position der Monde konnte man schon kleine Verschiebungen gegenüber vorher erkennen. Außer den beiden großen Äquatorbändern war noch ein weiteres schwaches Wolkenband oberhalb des nördlichen Äquatorbandes zu sehen. Mir schien die südliche Kappe etwas dunkler zu sein, aber das kann auch Einbildunggewesen sein.

Um ca 22.30 beendeten wir unsere Beobachtungen. Der Abend war zwar kalt, aber erstaunlich trocken und windstill gewesen.

Anneliese Haika

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