Zeit: 20:15- 23:15
Ort: Ebenwaldhöhe
Instrument: C8
Bedingungen: Anfangs nahezu optimal, doch leichte Probleme bei hoher Vergrößerung. Später Durchzug von Nebelschwaden, aber bessere Bedingungen am Planeten.
Beobachter: Silvia Bäs + Hans Peter Müllner, 6 Personen aus St. Pölten, Walter Koprolin, Herr Jäger und Alexander Pikhard mit Begleitung.
Um 17:30 erfolgte mein Anruf am Vereinshandy. Anneliese konnte mir keinen konkreten Beobachter nennen, bis auf Interesse von Robert. Danach habe ich bei AP angerufen, welcher natürlich schon Richtung Ebenwaldhöhe unterwegs war. Es rief mich nun Anneliese an, welche, sichtlich durch mein vorhergegendes Jammern beeinflußt, mich zum Beobachten in den 13. Bezirk einlud. Herzlichsten Dank 8-) !!! - Nach kurzem Überlegen habe ich mich entschlossen Silvia, der ich ja auch schon mehrmals eine Beobachtungsnacht versprochen habe, anzurufen. Silvia war gleich dafür, also ging es Richtung Ebenwaldhöhe. Beim Hinfahren kamen wir ab Alland in dichten Nebel, der aber kurz vor Kleinzell verschwand. Die Fahrbahn hinauf erwies sich als sehr rutschig, und oben angekommen lag ungefähr 10 cm mehr Schnee als am Mittwoch. Nach dem Aufbau meines Instrumentes begann die Beobachtung.
M42: mein absolutes Lieblingsobjekt. Eigentlich kann ich mich nicht sattsehen, denn ich entdecke immer mehr Nebelstrukturen und Ausläufer.
M37: wurde zum Testen meines Suchers verwendet. (mit dem Zenitspiegel komme ich nicht ganz klar, aber der ist noch immer besser als keiner)
M31: steht schön im Raum, ergibt ein nettes Bild
M33: Spiralarme nach Hinweis von Walter gesehen, Zentrum war deutlicher
Jupiter: Wolkenbänder NEB und SEB wieder ungefähr gleich groß. Drei Spots nach Diskussion erkennbar.
Saturn: Cassiniteilungslinie von mir nur erahnbar, andere wollen sie deutlich gesehen haben.
Zwischen den Objekten habe ich mir immer wieder einen Blick auf den Orionnebel gegönnt.
Es folgte ein kleiner Startest an meinem Teleskop (Bedingungen dafür waren aufgrund des Seeings nicht so ideal), welcher immer wieder zu neuen Informationen führt. Danach begann eine Besichtigung der anwesenden Beobachter und Teleskope. Ich finde es nett, daß man einfach zu anderen gehen kann, welche einem bereitwillig über ihr Instrument erzählen (Welche Schwierigkeiten es gab – Was sie persönlich verändert haben) und einen natürlich durchschauen lassen. Es kommt dabei immer eine gewisse Starpartystimmung auf, und man lernt nette Menschen kennen.
Fazit:
Unser Verein sollte nach meinen Vorstellungen beim Beobachten aktiver werden.
HPM