Name: Wolfram Patzl
Email: wpatzl@eunet.at
Datum: 14.12.1999
Zeit: 22:15 - 23:45
Ort: Maria Dreieichen (Horn)
Instrument: Fotoapparat mit mechanischer Uhrwerksnachführung und Feldstecher
Bedingungen: Ausgezeichnete Bedingungen am Anfang, aber dann immer mehr Wolken
Bericht: Eigentlich schreibe ich erst heute, weil meine Hoffnung doch war, daß sich ein kleiner Meteor auf ein Bild verirrt hat. Aber scheinbar waren die Geminiden ziemlich Fotoscheu! (19 gut entwickelte Fotos - 1 Batterie und ziemlich kalte Zehen später hat sich leider kein Meteor auf den Fotos identifizieren lassen). Es waren jedoch schon ein paar zu sehen: In der ganzen Beobachtungszeit (vor allem eher am Anfang) habe ich 3 sehr helle Meteore gesehen und etwa 8 sehr schwach leuchtende - Ich hätte mir aber schon etwas mehr erwartet. Ganz erstaunlich finde ich aber, woher die Meteore wissen, auf welche Stelle des Himmels ich gerade meine Kamera eingerichtet habe. überall waren sie zu sehen, nur eben an dieser Stelle nie, auch wenn ich die Position der Kamera öfters verändert habe. Das sollte man vielleicht auch einmal wissenschaftlich untersuchen!
Gut, ich gebe zu, dieser Bericht ist nicht gerade ganz wissenschaftlich, aber es muß ja auch mal Abwechslung sein.
Während den Fotos habe ich mit meinem Feldstecher noch das Sternbild Orion betrachtet und auch einige Blicke auf die sonstige Milchstraße geworfen.
Vielleicht gefällt Euch auch das nachfolgende Bild. Es ist am gleichen Tag nach einer ganz neuen Fotomethode entstanden: "Glück-gehabt-das-das-was-geworden-ist"-Methode Ich habe während der Abenddämmerung ein Bildchen vom Sonnenuntergang über Horn gemacht. Dann wie es dunkel geworden ist, habe ich das gleiche Bild nochmals etwa 5 Min. mit einem 50mm Objektiv mit dem Sternenhimmel belichtet. War natürlich Ehrensache, daß sich darauf unser Vereinslogo befindet. Ist doch halbwegs hübsch geworden, oder?
Bild: http://members.eunet.at/wpatzl/astro/Abend2.jpg
WPa