Beobachtungsbericht: Sofienalpe, 1. Februar 2000

Beobachtungsbericht 1. Februar 2000, Sofienalpe, C8, Anneliese Haika

Da auf dem Parkplatz das Tauwasser dahin plätscherte, entschloß ich mich auf der Wiese oben aufzubauen. Vorteil: trockener Grasboden ohne Schnee, Nachteil: Anmarsch durch eine abtauende Schneewächte (stapf, stapf).

Es war für mich ein Abend mit einer ganzen Reihe "neuer" Objekte - das heißt Objekte, die ich zu 1. Mal selbst gefunden und eingestellt habe (M1, NGC 2392, M81, M82, NGC 3077, M79). Zu den altbekannten Objekten möchte ich keine Details angeben, da es nichts Außergewöhnliches dazu zu sagen gibt.

Saturn, M31, M33 - nur im Feldstecher, ganz schwach erkennbar, M42 - wie immer in allen Okularvarianten schön. UHC Filter bringt nicht viel.

Lambda Ori - nicht nur ich rätselte über die Farbe der beiden Sterne. Orange, weiß oder blau??? Welcher der beiden hat welche Farbe?

M1 - ohne UHC Filter gut zu sehen, länglich; mit UHC sehr schwach, M35, M37, M36, M38.

NGC 2392, Eskimonebel - klein, rund und hell; Es ist doch immer erfreulich, wenn die Objekte genau dort auftauchen, wo sie laut Karte sein sollten.

M81 - schon im Feldstecher erkennbar; im 35mm Celestron heller Kern und längliche Struktur; M82 - mit Hans-Peters Hilfe; sehr hübsch, weil man sie fast ganz von der Kante sieht. NGC 3077 - die dritte im Bunde, nur der Vollständigkeit halber. Ein kleines, sehr schwaches, diffuses Fleckchen.

M79 - ziemlich klein und eher schwach, ein diffuser Fleck; nur mit Hilfe der Karte zu finden, da man den Kugelsternhaufen im Sucher nicht sehen konnte.

Letztes Beobachtungsobjekt des Abends: Am Ende der Exelbergstraße, kurz vor der Kreuzung mit der Amundsenstraße: ein Fuchs, der gemächlich über die Straße trabte.

AHa