Name: Alexander Pikhard.
Email: apikhard@eunet.at
Datum: 23. 4. 2000
Zeit: 12.00 bis 13.00
Ort: Wien Penzing
Instrument: 12" LX-200, Hi8 Camcorder, Kleinbildkamera
Bedingungen: Durchsicht 1, Aufhellung n/a, Seeing 2-3, wolkenlos.
An einem sommerlichen Ostersonntag, an dem die Sonne vom wolkenlosen Himmel herunterbrannte und die Temperaturen in die Nähe der 30°C schob - und das im April! - sollte ein Blick zur Sonne doch möglich sein.
Wow! Die Sonne zeigt sich jetzt aber wieder absolut eines Maximums würdig. Sehr viele Fleckengruppen, davon zwei freisichtig! Es sieht wirklich so aus, als ob sich die Aktivitäten derzeit auf eine Hälfte der Sonne beschränken, die naturgemäß alle vier Wochen den Zentralmeridian passiert-
Zunächst einige Fotos auf Kleinbildfilm (Kodak Select Roayl Gold 1000), die naturgemäß erst in einigen Tagen hier aufscheinen werden
Fotoserie 1: Je zwei Mal 1/1000 und 1/500 Sekunde bei f/6.3
Fotoserie 2: Je zwei Mal 1/1000, 1/500, 1/250 und 1/125 Sekunde bei f/10

Sonne, 23. April 2000, 12" LX-200 f/6.3, 1/1000s auf Kodak Royal Gold 1000

Sonne, 23. April 2000, 12" LX-200 f/10, 1/1000s auf Kodak Royal Gold 1000
Dann kam der Camcorder dran. Die Aufnahmen wurden unmittelbar danach digitalisiert, nachbearbeitet und ins Internet gestellt.

Die ganze Sonne mit den beiden großen Fleckengruppen.
Camcorder mit 3,5-fach Telekonverter.

Die größte Fleckengruppe, Nummer 8970 nach Space Weather Bureau. 12" LX-200 mit
Objektivsonnenfilter, 40mm Pentax-Okular und Camcorder,
durch das Okular gefilmt. Camcorder auf eigenem Stativ.

Die zweitgrößte Fleckengruppe, Nummer 8971. Aufnahmetechnik
wie oben.

Eine weitere große Fleckengruppe, Nummer 8967. Aufnahmetechnik
wie oben.
Generelles zu diesen Aufnahmen: Die Körnung ist (leider) nicht die Granulation der Sonne, sondern Rauschen in der Bildwiedergabe (ich sollte bald auf einen digitalen Camcorder umsteigen). Die Aufnahmen wurden auf Schwarzweiß konvertiert, um einerseits den Kontrast zu steigern und andererseits das lästige farbige Rauschen wegzubekommen. Trotz des schlechten Seeings - ich beobachtete über ein heißes Blechdach hinweg - kommen feine Details in den Penumbrae und in einem Fall sogar in der Umbra heraus. Eine "schnelle" Technik!
APi