Name: Alexander Pikhard.
Email: apikhard@eunet.at
Datum: 24. 4. 2000
Zeit: 12.30 bis 13.15
Ort: Wien Penzing
Instrument: 12" LX-200, Hi8 Camcorder, Kleinbildkamera
Bedingungen: Durchsicht 1, Aufhellung n/a, Seeing 3-4, wolkenlos.
Wie am Vortag war die Sonne reich an Flecken. Also beschloß ich, mich eingehender mit einem Vergleich der Gruppen zu widmen. Leider war das Seeing viel schlechter, wie man an den nachfolgenden Aufnahmen leicht nachvollziehen kann.

Konventionelles Foto auf Kodak Select Royal Gold 1000: 1/1000 s bei
f/6.3
Dann kam wieder der Camcorder dran. Die Aufnahmen wurden danach digitalisiert, nachbearbeitet und ins Internet gestellt.
Die größte Fleckengruppe (Nummer 8970 nach Space Weather Bureau). 12" LX-200 mit Objektivsonnenfilter,
40mm Pentax-Okular und Camcorder, durch das Okular gefilmt. Camcorder auf
eigenem Stativ. Links der Anblick am 23. 4., rechts die gleiche Gruppe
am 24. 4. 2000.
Die zweitgrößte Fleckengruppe (8971). Aufnahmetechnik wie oben,
wieder links 23., rechts 24. 4.
Die große Fleckengruppe 8967. Aufnahmetechnik wie oben.
Daneben liefen mir auch noch andere interessante Formationen vor's Objektiv:
Ein großes Fackelgebiet nahe dem Sonnenrand. Aufnahmetechnik wie oben.
Fleckengruppe 8972. Aufnahmetechnik wie oben.
Fleckengruppe 8973. Aufnahmetechnik wie oben.
Generelles zu diesen Aufnahmen: Die Körnung ist (leider) nicht die Granulation der Sonne, sondern Rauschen in der Bildwiedergabe (ich sollte bald auf einen digitalen Camcorder umsteigen). Die Aufnahmen wurden auf Schwarzweiß konvertiert, um einerseits den Kontrast zu steigern und andererseits das lästige farbige Rauschen wegzubekommen. Trotz des schlechten Seeings - ich beobachtete über ein heißes Blechdach hinweg - kommen feine Details in den Penumbrae und in einem Fall sogar in der Umbra heraus. Eine "schnelle" Technik!
APi