Beobachtungsbericht, Taghimmel, 10. 9. 2000

Name: Alexander Pikhard

Email: apikhard@eunet.at

Datum: 10. 9. 2000, 11.45 bis 12.30 MESZ

Ort: Wien Penzing

Instrument: 12" Meade LX-200

Bedingungen: Wolkenlos, Durchsicht 1, Seeing 3-4.

Sonne: Was, das soll ein Maximum sein? Gerade mal eine randnahe Fleckengruppe, allerdings mit sehr schönen Fackeln. Sonst ist die Sonnenscheibe wie blank poliert. Fotoserie: Dreimal, wegen des Seeings, 1/1000s bei f/6.3, dann die Fleckengruppe mit 1/60 und 1/125 bei f/20 (Konverter), jeweils auf 1000 ASA Kodak Royal.

Venus ist schon etwas größer geworden und zeigt bereits ansatzweise eine Phase. Fotoserie: Dreimal, wegen des Seeings, autmatisch belichtet bei f/20 (Konverter), Film wie oben.

Merkur ist sehr klein, nahezu kreisrund und zeigt einen blassen rötlichen Farbton. Mit -0,3mag ist er recht auffällig und war ohne langes Suchen im Gesichtsfeld zu erkennen. Seine Elongation - mehr als 15° - ist so groß, daß sich die Steuerung des LX-200 diesmal nicht querlegte.

Alle visuellen Beobachtungen mit 40mm Pentax-Okular, stärkere Vergrößerungen waren sinnlos wegen des schlechten Seeings.

Alexander Pikhard