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Seeing stark, aber es führte nur zu einem ziemlich großflächigen Wabern, sodaß man Details immer noch klar erkennen konnte. einziges Objekt: Mond; zuerst 26mm Celsetron, dann 17 mm Plößl Okular Mondbeobachtung hat ihre Vorteile - man braucht sich um Dunkeladaptierung keine Sorgen zu machen. Daher legte ich die Mondkarte im hell beleuchteten Zimmer auf und pendelte zwischen Teleskop auf der Terrasse und Mondkarte hin und her. Folgende Krater und "Sehenswürdigkeiten" konnte ich identifizieren (und mußte dabei feststellen, die Mondkarte nur mehr mit Brille Sinn macht): Aristarch und Herodot waren zwar schon weit vom Terminator entfernt, doch Aristarch leuchtete weiß aus der Umgebung heraus. Darüber war das Schrötertal sehr gut zu erkennen. Im 17 mm Okular sogar mit Details. Das Rümker Plateau war dagegen durch die Beleuchtung nur schlecht zu sehen. Nördlich davon war der Krater Pythagoras knapp am Terminator schon ganz zu sehen. Direkt an der Licht/Schatten Grenze schienen drei Kraterwälle hell über dem noch dunklen Rand zu schweben. Der südlichste davon könnte Xenophanes gewesen sein. Weiter südlich am Terminator lag die Reihe Cavalerius, Hevelius, Lohrmann, Grimaldi. Im Krater Hevelius waren einige kleinere Krater zu erkennen, ebenso am Nordrand von Grimaldi. Die Reihe setzte sich fort mit den Kratern Rocca-B und Crüger. Auch hier waren wieder leuchtende Spitzen am Terminator zu sehen.
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