| Beobachter: | Alexander Pikhard, Anneliese Haika, Andreas Berthold | ||||||||||||||||||||||
| e-Mail: | apikhard@utanet.at | ||||||||||||||||||||||
| Datum: | 22. 01. 2002 | ||||||||||||||||||||||
| Zeit: | 19.00 MEZ | ||||||||||||||||||||||
| Ort: | Sofienalpe | ||||||||||||||||||||||
| Instrument: | 12" Meade LX-200, Olympus Camedia C-3000 | ||||||||||||||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: | Um den schönen Abend zu nützen und ein paar Bilder vom Mond und den Planeten zu machen, entschloss ich mich zu einer spontanen Fahrt auf die Sofienalpe, der sich Andreas Berthold und später auch Anneliese Haika (samt Hündin Emba) anschlossen. Für die anderen kam mein Aufruf offenbar doch zu kurzfristig. Groß war die Überraschung, daß wir doch nicht alleine auf der Sofienalpe waren. Ein 6" Newton wurde gerade von zwei Sternguckerinnen aufgebaut, und siehe da, es war ein First Light! Das Instrument war vor kurzem erst erstanden worden und erblickte zu ersten Mal Sternenlicht. Andreas ging rasch hilfreich zur Seite, und so präsentierten wir uns einmal als sehr kompetent. Als ich mit dem Aufbau meines 12" fertig war, gab ich auch gleich eine erste Einschulung im Beobachten. Das Seeing erwies sich leider als lausig. Aber beim Mond, der sehr kurze Belichtungszeiten verträgt, ging es noch einigermaßen. Anschließend verfolgten wir lange eine Jupitermonderscheinung, nämlich den Anfang des Durchgangs von Ganymed vor der Jupiterscheibe. Leider war das Seeing sehr schlecht, dennoch konnte man blickweise den Mond selbst vor der Jupiterscheibe erkennen. Auch ein paar Fotos gelangen, leider sehr undeutlich bei diesen Bedingungen. Dann kamen noch zwei Sterngucker mit einem 8" Newton, noch ein First Light! Da entschloß sich Anneliese spontan, Sekt von der Tankstelle in Hütteldorf zu holen und wir feierten auf der schlammigen Wiese ein doppeltes First Light - und neue Freunde. Letztlich präsentierten wir uns nicht nur als kompetente, sondern vor allem auch als gemütliche Gruppe. Es war ein gelungener Abend. Und was lernen wir daraus: Schlechte Bedingungen müssen nicht die Laune verderben, es kommt ganz darauf an, was man selbst draus macht!
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