| Beobachter: | Anneliese Haika, Alexander Pikhard | ||||||||||||||||||||||
| e-Mail: | apikhard@utanet.at | ||||||||||||||||||||||
| Datum: | 14. 02. 2002 | ||||||||||||||||||||||
| Zeit: | 21.00 MEZ | ||||||||||||||||||||||
| Ort: | Wien Meidling, Seminarhotel Springerschlössl | ||||||||||||||||||||||
| Instrument: | C8 | ||||||||||||||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: | Am dritten Abend des neuen Kurslaufs "Erlebte Astronomie" für den Wiener Seniorenbund gab es in Anschluß an den Kurs gute Bedingungen und so stand einer Beobachtung der beiden Planeten nichts mehr im Wege. Auffällig, und daher der Bericht, einige Reaktionen der Kursteilnehmer. Saturn zeigte im 17mm Plössl (118x) deutlich die Cassini-Teilung, sehr schön auch die Schatten (Saturn auf Ring, Ring auf Saturn). Interessant, daß der (fast) leere Raum zwischen Ring und Saturn für eine dunkle Struktur gehalten wurde und nicht für ein "Nichts", durch das man auf den dunklen Himmelshintergrund hindurch sehen kann. Neben Saturn waren die Monde Titan (deutlich) und Rhea (schwieriger, aber auch gut) zu sehen. Bei Jupiter wurde bemerkt, daß das [NEB] an Färbung weiter abgenommen hat (wir hatten Jupiter und Saturn schon vor zwei Wochen gezeigt, bei nicht ganz so gutem Seeing). Damals, siehe auch die Berichte von der Universitätssternwarte und der Sofienalpe, war das Band ja ungewöhnlich dunkelrot, sodaß Jupiter mit freiem Auge fast schon rosa gefärbt erschien. Heute ist das Band zwar noch immer viel internsiver als das SEB, aber nicht mehr so dunkel. Verwirrend die Monde, zu denen sich zwei etwa gleich helle Feldsterne in zu hohem vertikalen Abstand gesellten. M42 war im 35mm Plössl + UHC für Stadtverhältnisse sehr deutlich, doch hatten viele Teilnehmer grosse Schwierigkeiten, den Nebel zu erkennen - sie erwarteten wahrscheinlich doch eine hellere, schärfer begrenzte Struktur. Hier zeigt sich, welche Erwartung die Fotos von Deep-Sky-Objekten erzeugen.
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