| Beobachter: | Alexander Pikhard |
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| e-Mail: | apikhard@utanet.at
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| Datum: | 01. 04. 2002 |
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| Zeit: | 19.30 MESZ |
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| Ort: | Sofienalpe |
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| Instrument: | 12" Meade LX-200, StarlightXpress MX916 |
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| Bedingungen: |
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| Bericht: | Das ist kein Aprilscherz! Das Satellitenbild zeigt Wolkenlöcher, und so mache ich mich angesichts sich auflösender Gewiterreste auf die Sofienalpe. Dramatisch dunkelrot versinkt die Sonne zwischen den Gewitterwolken und erinnert fast an einen Mira-Stern.
Welcher normale Mensch beobachtet bei solchen Bedingungen? Zunächst einmal klart es ja wirklich auf, Venus ist durch die Wolken zu sehen und Jupiter ist im Fernrohr, 21mm Pentax, sehr schön. Io wird gerade von Jupiter bedeckt und verschwindet am westlichen Rand. Ich positioniere das LX-200 auf den Kometen und warte. Mit von der Partie noch Anneliese Haika (samt Emba) und Natalie Ebner, wir alle warten. Als Test mache ich ein paar Aufnahmen in der Dämmerung, die CCD-Kamera mit einem 50mm Fotoobjektiv. Und siehe da, die Kamera kämpft sich durch die Wolken, und bei einem minimalen Signal (weniger als 5% vom Gesamtbereich) kommen Komet und Andromedanebel in den Wolken heraus.
"Astro Art": Komet Ikeya-Zhang und M31 (rechts) in Wolken Das Auge erkennt in dieser Situation nichts, die Aufnahmen gehen wirklich durch eine dünne Wolkenschicht durch. Nur kurz können wir den Kern des Kometen auch im Fernrohr erspähen. Dann zieht es zu. Wetterleuchten. Zeit, abzubauen. Wenig später, auf der Heimfahrt, beginnt es zu regenen. Glück gehört auch dazu ... |
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