| Beobachter: | Wolfgang Vollmann | ||||||||||||||||||||||
| e-Mail: | vollmann@ping.at | ||||||||||||||||||||||
| Datum: | 13. 04. 2002 | ||||||||||||||||||||||
| Zeit: | 16.20 MEZ | ||||||||||||||||||||||
| Ort: | Payerbach | ||||||||||||||||||||||
| Instrument: | Fernglas 16x70 auf Stativ mit Baader-Sonnenfilterfolie | ||||||||||||||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: |
Eine Wolkenlücke wird immer größer und zeigt längere Zeit die Sonne. Also schnell den Feldstecher aufs Stativ, die Sonnenfilterfolie vor die Objektive und die Sonne nach dem Schatten eingestellt. Die Sonne zeigt viele Flecke, sie ist richtig "schmutzig"! Die Zuordnung zu einzelnen Gruppen ist nicht ganz einfach und etwas subjektiv; ich zähle 11 Gruppen und 54 Flecke, also eine Relativzahl von 164 -- sehr viel zwei Jahre nach dem Maximum! Besonders interessant ist eine E-Gruppe in der Osthälfte der Sonne: der vorangehende Fleck hat zwei Umbren und eine Penumbra, der folgende aber viele kleine Umbren in einer hakenförmigen Penumbra -- sehr ungewöhnlich und schon bei nur 16facher Vergrößerung deutlich zu erkennen. Mit freiem Auge -- geschützt durch die Sonnenfilterfolie -- ist heute kein Fleck erkennbar.
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