| Beobachter: | Alexander Pikhard, Anneliese Haika |
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| e-Mail: | apikhard@utanet.at
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| Datum: | 25. 06. 2002 |
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| Zeit: | 21.00 MESZ |
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| Ort: | Sofienalpe |
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| Instrument: | 12" Meade LX-200 |
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| Bedingungen: |
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| Bericht: |
Ein sehr klarer Abend lädt wieder einmal zum Beobachten ein. Doch die lange Dämmerung mit der spät einsetzenden Dunkelheit ist eine Herausforderung. Zum Glück steht die Venus am Himmel, sodaß für einige Zeit ein gutes Beobachtungsobjekt in der Dämmerung vorhanden ist. Die Phase ist deutlich, weitere Details eher Sache der Phantasie, vor allem des Seeings in der geringen Höhe wegen. Was nun? Doppelsterne. Es ist dunkel genug, um Vega und Arktur zu erkennen und somit das Fernrohr zu eichen. Wir steuern Gamma Virginis an, ein interessantes Objekt, denn von Jahr zu Jahr wird verändert sich dutlich der scheinbare Abstand und der Positionswinkel. Die beiden Komponenten stehen schon sehr eng beisammen, und nicht mehr waagrecht, wie wir sie seit Jahrzehnten gewohnt waren, sondern schräg. Bald wird man sie auch in meinem 12" nicht mehr trennen können. 2010, im Periastron, werden sie nur mehr 0,3" scheinbaren Abstand haben. Epsilon Lyrae dagegen ist deutlich, beide Paare stehen wesentlich weiter voneinander getrennt als Gamma Virginis, dabei trennen sie auch nicht einmal 3". Albireo muß auch als Dämmerungsobjekt herhalten.
Es ist noch immer sehr hell. Also rasch ein paar Spielereien mit SatelliteTracker. Nach guter Justierung ist es kein Problem, den Satelliten auch kontinuierlich zu folgen. Endlich ist es dunkel genug für die wichtigsten Deep Sky-Objekte: M3 und M13 sind im 14mm Pentax-Okular schon sehr schöne Objekte, auch wenn man sie schon oft gesehen hat, immer wieder ein Erlebnis. Auch M57 ist sehr schön. Es ist 23 Uhr. Immer noch hell, doch morgen wartet ein Arbeitstag.
Eine schlechte Zeit für Astronomie ... |
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