WAA Jugendgruppe

Wien 23, 21. 06. 2003

20030621api17.html

Beobachter:Alexander Pikhard
Datum:21. 06. 2003
Zeit:17.00 bis 19.00 MESZ
Ort:Wien 23
Instrument:C8
Bedingungen:

Durchsicht:sehr gut (1)
Seeing:gut (2)
Temperatur:22 °C
Bemerkungen:Durchzug einiger Wolken

Bericht:

Zum zweiten Mal beherbert uns Familie Baumann, der an dieser Stelle herzlich gedankt sei, mit dem Probelauf für eine WAA-Jugendgruppe. Heute haben sich wiederum 6 Kinder und Jugendliche eingefunden, und das Thema lautet "Aktuelle Weltraummissionen zum Mars". Doch zunächst wird die Sonne beobachtet, denn das Wetter ist heute sehr schön.


Briefing und gleichzeitig Vorbereitung zur Sonnenbeobachtung


Auch wenn dann und wann, so wie hier, dünne Wolken vor der Sonne vorbeiziehen,
die Sonne zeigt sich heute recht aktiv, hier erkennt man drei größere Fleckengruppen


Zwei wunderschöne Protuberanzen verändern sich schon innerhalb weniger Minuten.

Nach der Beobachtung der Sonne erhalten die Jugendlichen Material über die Missionen der NASA und der ESA. Auf englisch, versteht sich, denn das ist nun einmal die Sprache der Wissenschaft. Aufgabe ist, eine kurze Zusammenfassung vorzutragen.


Das "NASA-Team" beim Ausarbeiten ...

... und das "ESA-Team", sichtlich entspannter

Nach dem Ausarbeiten einer kurzen Zusammenfassung geht es an die Abschlußpräsentation (in Form einer kleinen Redeübung).


Kurze Zwischenbesprechung, dann kann es losgehen


Präsentation der NASA- ...

... und der ESA-Mission

Hervorragend, wie beide Teams das gemeistert haben, beeindruckend. Unser astronomischer Nachwuchs ist wirklich vielversprechend!

Anschliessend erklären wir noch einige wichtige Fakten zu Raumflügen zu anderen Planeten (zum Beispiel, warum man nicht direkt zum Mars fliegen kann, sondern eine Raumsonde wie ein kleiner Asteroid unterwegs ist, der die Sonne umkreist) und suchen die Landeplätze auf einer Marskarte.

Zum Abschluss gibt's Eis, und in heiterer Stimmung beschliesst die Gruppe ihre nächsten Aktivitäten - bis hin zu einem Jugendcamp nächsten Sommer in Mariazell. Dank der Initiative der Familie Baumann brauchen wir uns um unseren astronomischen Nachwuchs keine Sorgen machen. Danke!