| Beobachter: | Alexander Pikhard | ||||||||||
| Datum: | 12. 07. 2003 | ||||||||||
| Zeit: | 02.30 bis 03.30 MESZ | ||||||||||
| Ort: | Wien 14 | ||||||||||
| Instrument: | 12" Meade LX-200, Philips ToUCam Pro | ||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: | Auf der Heimreise vom
Donaupark - Ende des Ferienspielabends gegen 23 Uhr, Abbau bis 23.30
Uhr - noch ein Megastau auf der A22, trotz spontanem Umweg über
den Norden Wiens komme ich erst gegen ein Uhr nachts nach Hause. Da
zahlt sich Warten auf den Mars schon aus. Gegen zwei Uhr ist der Planet
- er steht beeindrucken hell im Südosten - schon hoch genug und ich wage mich an die Beobachtung. Ein Zittern und Flimmern, das Seeing ist ein Jammer, doch wer nicht wagt, kann auch nicht gewinnen. Von elf (!) WebCam-Videos ist nur eines brauchbar, aufgenommen mit einer Brennweite von drei Metern, und aus der ausgearbeiteten Aufnahme kommen noch etliche Details heraus. ![]() Mars; links Aufnahme, rechts Simulation Immerhin. Noch kein globaler Staubsturm. Die südliche Polhaube ist auch noch beeindruckend gross. Die hellen Gebiete Argyre (kanpp unterhalb der Polkappe) und Xanthe (unten) sind deutlich, ebenso die dunklen Gebiete Solis Lacus (links oben), Thitonius Lacus (links) und Aurorae Sinus (links von der Mitte) sind auch gut zu erkennen. Für das Gewabbere eigentlich erstaunlich viele Details. Belichtungszeit war 1/100s, die Aufnahme ist ein Mittel aus 800 Frames. Erkenntnis 1: Bei Mars längere Sequenzen machen als beim Jupiter. Erkenntnis 2: Das nächste Mal mit Blaufilter. Das helle Rot der Scheibe bringt die Kamera in Probleme, die Ausarbeitung wird zum Geduldspiel. Der helle linke Rand des Mars ist ein Masken-Artefakt. |