Beobachtung

Wien-Mauer, 11. 08. 2003

20030811sll22.html

Beobachter:Dr. Ewald Söllner
Datum:11. 08. 2003
Zeit:22.00 bis 04.00 MESZ
Ort:Wien-Mauer
Geogr. Länge:-----
Geogr. Breite:------
Seehöhe:----
System:------
Instrument:SkySensor 2000/ C8
Bedingungen:

Durchsicht:gut (2)
Aufhellung:schlecht (4)
Seeing:ausreichend (3)
Freis. vis. Grenzgroesse:3.5
Wind:kein
Bemerkungen:Vollmond

Bericht:

Nach langem wieder zu einer Beobachtungsnacht gekommen und dann bei Vollmond. Immer wieder erstaunlich die Stabilität der Vixen GP/DX Montierung auf einem Holzstativ von Baader. Praktisch schwingungsfrei, eine unbeabsichtigtes Anstoßen beeinträchtigt in der Regel nicht die Nachführung, auch beim Beobachten keine Schwingungen des Teleskops. Rasch gelingt die Initialisierung über Mizar, Altair und Vega, Polaris steht nicht zur Verfügung. Beobachtungsrichtung südost bis südwest von meinem Balkon. Straßenbeleuchtung stört. Ich beobachte in der Regel mit einem Focal Reducer 6.3 von Celestron und Okularen von Pentax. Erstaunlich für mich die Grenzgrößen die heute visuell erreicht werden, Fixsterne sicher 10,5 mag. So sind im Bereich von des Doppelstern Sheliak schwache Nachbarn gut zu erkennen, z.B. TYC 2642-1394-1 mit 10.59 mag lt.Starry Night. Bei Epsilon Lyrae 1a u. 1b gelingt auch gerade noch die Trennung Ihrer Begleiter (Vierfachsternsystem). Dagegen war der schon mehr im Westen stehende M13 nur ein blasser wenig differenzierter Nebelfleck. Mars war erst zwischen 2 und 4 Uhr, der Mond schon weiter westlich, einigernaßen befriedigend zu beobachten. Allerdings mit voller Brennweite des Teleskops. Bei Vergößerungen zwischen 200x u. 290x deutlich der Südpolar-Eiszipfel und darüber eine dunkle ewas verschwimmende kontrastarme Albedozone (Zentralmeridian ca.120). Immerhin. Davon gelangen mit einer NIKON 990 und 15mm Objektiv einfache Dokumentatiionsfotos, am besten mit Verschlußzeit 1/30 und Blende 4 sowie HI.

E.Söllner , Wien-Mauer

Bilder: