| Beobachter: | Alexander Pikhard | ||||||||||||||||
| Datum: | 25. 09. 2003 | ||||||||||||||||
| Zeit: | 19.30 bis 22.30 MESZ | ||||||||||||||||
| Ort: | Parkplatz Wienerhütte | ||||||||||||||||
| Instrument: | 12" Meade LX-200 | ||||||||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: |
Zweiter Test bei der Wienerhütte. Doch nach einem makellos schönen Nachmittag ziehen Cirren durch und machen den Abend daher bestenfalls durchschnittlich. Die hellen Sterne verheissen recht gutes Seeing, doch ein Blick zum Mars zeigt, dass es wieder sehr schlecht ist. Kleinräumiges Seeing mit hoher Frequenz lässt die Sterne zwar ruhiger leuchten, doch ein Scharfes Bild des Mars ist nicht zu bekommen. Hier das "beste" Bild mit Orangefilter #23A. Die Mars-Zeit ist vorbei ... Visuell mit 40mm und 21mm Pentax gibt der Himmel vor allem im Süden und Südwesten viel her und einige teilweise exotische Objekte können sehr gut beobachtet werden: M22 (ist beeindruckend gross und gut aufgelöst!), M55 (erstaunlich gut), M75 (klein und kompakt), M30 (auch gut aufgelöst), M73 (sü+ß), M72 (gut aufgelöst), M2 (wunderschön), NGC 7009 (hell und deutlich, aber ohne die "Ringscheibe"), Zeta Aquarii, M15 (prachtvoll). Dann noch tief im SW M10 (sehr hell und gut aufgelöst) und M12 (schwächer, auch gut aufgelöst). Nach einem Blick zu den "Klassikern" M57 und M27 breche ich - so wie auch Hans Peter und Pia Müllner und Arthur Heinz - meine Station ab; es ist kühl und feucht und morgen ist Arbeitstag. Der Platz erweist sich einmal mehr als extrem Deep-Sky tauglich, näher an der Ebenwaldhöhe als an der Sofienalpe. Gut, so nahe bei Wien. Etwas störend: Die Flugzeuge, die gerade über unsere Köpfe hinweg starten. Das Seeing: Wie überall derzeit ... |