| Beobachter: | Dr.Michael Schurz | ||||||||||||||
| Datum: | 31. 10. 2003 | ||||||||||||||
| Zeit: | 00.30 bis 02.30 MEZ | ||||||||||||||
| Ort: | Ried im Innkreis
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| Instrument: | freie Beobachtung, Fotodokumentations-Versuch (Zelluloid) | ||||||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: | Beginn d.Beobachtung um 0:30 Uhr im (südwärts und lichtgeschützt liegenden) Garten: Zunächst nur leichte Rötung des Nachthimmels in NNW Richtung, zu Beginn am ehesten mit einer "Lichtglocke" über Na-Dampf-Lampen zu verwechseln; allerdings im Laufe von ca.15 Minuten mehrmals deutliches rubinrotes Aufglühen und Schwächerwerden der Rotfärbung. Ausdehnung bis ca.45° Höhe, Horizont-Ausdehnung wegen Verbauung des N-Himmels unter 30° kaum abschätzbar. Zeitweilig entsteht der Eindruck von zwei getrennten tiefdunkelroten, diffusen Lichtwolken. Keine Bewegung zu erkennen, nur Schwanken d.Leuchtintensität. . Zweite Beobachtung ca. 1:45 bis 2:30 Uhr, ca. 1 km außerhalb der Stadt: Gesamter Himmelsabschnitt zwischen WNW und NNO bis zu einer Höhe von ca.70° (!) tiefdunkelrot glühend. In der Leuchtintensität deutliche Schwankungen, aber praktisch keine Bewegungen der "Wolken" zu bemerken. (wolkenloser Himmel!) Ca. 2:00 Uhr: Auftreten von zunächst zwei, später drei gelb-grünlichen unscharf begrenzten Schleiern und Bändern, die sich im NW, und von NNW bis NNO in einer Höhe von ca. 5-15° über dem Horizont abzeichneten. Auch hier: Nur Schwankungen in der Leuchtintensität, keine Bewegungen der "Bänder" zu beobachten. Zeitweilig konfluieren die zwei nördlichen Bänder zu einem einzigen, lediglich das NW gelegene Band bleibt isoliert. Dauer dieser Lichterscheinungen: ca. 15 Minuten. Dazwischen immer wieder "dumpfes" rubinrotes Aufglühen des Himmels, z.T. in einzelnen Sektoren, z.T. als einzige tiefrote Wolke. Abklingen auch des Rots um ca.2:20 Uhr. Ende der Beobachtung 2:30. |