Sternguckerschule

Marina Wien, 19. 11. 2003

20031119api19.html

Beobachter:Alexander Pikhard
Datum:19. 11. 2003
Zeit:19.30 bis 22.00 MEZ
Ort:Marina Wien
Instrument:ETX-90
Bedingungen:

Durchsicht:gut (2)
Aufhellung:sehr schlecht (5)
Seeing:ausreichend (3)
Freis. vis. Grenzgroesse:schlechter als 3.0

Bericht:

Zum letzten Mal findet unsere Sternguckerschule statt; noch einmal in der Marina Wien, einer an sich sehr ansprechenden Lokation, aber ...


Man muss nicht ausgesprochen verrückt sein, ...

... um in dieser weihnachtlichen, aber ...

... total lichtverschmutzten Gegend ...

... über Deep Sky Objekte am Herbsthimmel zu reden ...

... oder sie gar zu beobachten -
aber es erleichtert die Sache ungemein!

Dank eines von Martina Smutny und Raimund Wagner mitgebrachten ETX-105 können wir wirklich beobachten; nach einer kurzen Einschulung in das Instrument und die Bedienung von Autostar geht's ans Beobachten.


Aufbau im hellen Lokal

Erstes Justieren

Noch eine Kontrolle

Es darf beobachtet werden

Auch wenn die Höhe des Stativs manchen zu schaffen macht, wie unsere Fotos belegen, war es trotz des hellen Umgebungslichts ein netter Beobachtungsabend mit Mars, Saturn (wenngleich etwas unruhig), M37, M31 (Andromedanebel) und M32 sowie Castor. Doch dann zieht der Nebel auf und beendet die Aktivitäten.

Die Sternguckerschule ist leider nie so richtig in Schwung gekommen, was wohl zwei Gründe hat: Erstens kann man in Wien den Himmel wirklich nicht mehr voll geniessen und zweitens gehört zu einem Himmelserlebnis eben der echte Himmel und nicht ein projizierter oder auf Papier gedruckter Ersatz als Ersatz bei Schlechtwetter. Daher werden wir in Zukunft den Schwerpunkt wieder auf gemeinsames Beobachten interessanter Himmelsereignisse legen, an Plätzen ausserhalb Wiens und nur bei Schönwetter. Vielleicht kommen wir dann seltener zusammen, aber das Erlebnis sollte eindrucksvoller sein.