Sechster und letzter Abend unseres diesjährigen Kurses "Erlebte
Astronomie, Teil 1". Und zum zweiten Mal in diesem Kurslauf
präsentiert sich der Himmel klar und gibt uns nach dem Theorieteil
Gelegenheit, die echten Gestirne zu beobachten.
![]() Viele haben bis zum letzten Abend ausgeharrt, an dem es um das komplizierteste Thema geht: |
![]() Kosmologie, die Lehre von Aufbau und Entwicklung des Universums. |
![]() Trotz feuchtkalten Wetters folgen uns viele in den Park, um mit dem Teleskop den Sternenhimmel zu betrachten. |
![]() Neben Saturn (hier ein rascher Schnappschuss) fasziniert an diesem Abend der seltene Blick zum Kleinplaneten Ceres. |
Für Wiener Verhältnisse ist es eine ungewöhnlich
klare Nacht mit einer freisichtigen visuellen Grenzgröße von
4 mag in Zenitnähe (3 mag im Kleinen Wagen). Entsprechend
beeindruckend ist auch der Blick zu den beiden hellen Deep Sky-Objekten
des Abends, dem Andromeda- und dem Orionnebel.

Zu späterer Stunde gesellt sich noch ein ungewöhnlicher
Gast zu uns und findet an unserem lustigen Treiben sichtlich Gefallen.
Verwöhnt vom Frühjahrskurs "Erlebte Astronomie Teil 2", wo
wir an 5 von 6 Abenden beobachten konnten, klingt die Ausbeute dieses
Herbstes (2 von 6) enttäuschend, aber sie entspricht der
Jahreszeit, vor allem im Flachland, wo sich bei Hochdruckwetter
normaler Weise dichter Hochnebel bildet und bei Tiefdruckwetter Wolken
den Himmel verdeckten. Nur an den Übergängen kann es sich
für einen Abend ausgehen, und so gesehen hatten wir doch recht
viel Glück.
Text: Alexander Pikhard.
Fotos: Alexander Pikhard.