| Beobachter: | WAA-Jugendgruppe betreut von Dr. Göbel und Dr. Aringer | ||||||||||
| Datum: | 05. 04. 2005 | ||||||||||
| Zeit: | 20.00 bis 22.00 | ||||||||||
| Ort: | Universitätssternwarte in Wien | ||||||||||
| Instrument: | Großer Refraktor, 68cm Öffnung, 10,5m Brennweite. | ||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: | Schon der erste Beobachtungs-Termin hat geklappt (nach der verschneiten Jännerführung!), obwohl bei uns im Süden von Wien der Himmel schon sehr bedeckt war. Der Wettergott meinte es gut mit uns. Noch in der Dämmerung erklommen wir (Angel, Christoph, Philip, Renate&Reinhard, Reinhard T., Thommy und Tina) die große Kuppel. Unter der fachkundigen Anleitung von Dr.Göbel und "unserem" Berhard durften wir sogar selbst die Steuerung zum Heben und Senken der Bühne bedienen.(Unfallfrei!) Nach einem Rundgang mit schönen Ausblick auf das abendliche Wien, nahmen wir unser 1.Objekt ins Visier. Der Saturn! Mit 165facher Vergrößerung waren die Monde schön zu erkennen, die Cassini-Teilung und sogar für das geübte Auge die Enck+sche Teilung! Der Okularwechsel (mit vereinten Kräften!) von 165fach auf 450fache Vergrößerung hat sich nicht wirklich ausgezahlt. Weiters folgt das 4fach-System von Kastor. Von den vielleicht 5 Sternen (wie wir gelernt haben) konnten wir, wenn die Schärfe richtig eingestellt war (das "Steuerrad" verleitete zum drehen), wirklich zwei helle,deutlich getrennte Punkte sehen. NGC 2392 (der Eskimonebel) war dann schon eher ein Glücksspiel mit den dahinziehenden Wolkenfetzen! Der Abschluß bildete der Jupiter: gerade hoch genug, durften wir sogar einen Schattenübergang miterleben. Trotz starkem Flimmern, bei der Öffnung ein Erlebnis! Nochmals herzlichen Dank von der gesamten Jugendgruppe an die beiden hilfsbereiten und kompetenten Astronomen Dr.Göbel und Dr.Aringer! Wir stehen zu unsere "Drohung": wir kommen wieder!
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