| Beobachter: | Alexander Pikhard, Natalie Ebner | ||||||||||
| Datum: | 18. 12. 2005 | ||||||||||
| Zeit: | 14.30 bis 16.30 MEZ | ||||||||||
| Ort: | Wien 12 | ||||||||||
| Instrument: | 12" Meade LX200, Minolta Dimage Z3, Philips ToUCam Pro | ||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: |
Die Abendsichtbarkeit der Venus dauert nicht mehr lange, am 14. Jänner wird sie in unterer Konjunktion stehen (übrigens die erste untere Konjunktion nach dem Venustransit am 8. Juni 2004; 584 Tage beträgt die mittlere synodische Umlaufzeit der Venus). Da die untere Konjunktion in südlich der Sonne stattfinden wird, werden wir die Venus nur bis ca. 6. Jänner am Abendhimmel sehen können. Derzeit ist die Venus in den frühen Stunden der Dunkelheit - also am späteren Nachmittag, bedingt durch die Jahreszeit - aber noch sehr beeindruckend, sowohl mit freiem Auge als auch mit dem Fernrohr. Im Fernrohr zeigt die Venus eine sehr dünne Phase und einen beachtlichen scheinbaren Durchmesser. Mit 43" ist sie in etwa so groß wie Jupiter in einer durchschnittlichen Opposition, und sie wird noch größer. Obige Aufnahme entstand um 14.30 Uhr, also noch bei Tag, um eine größere Höhe auszunützen. Mit einem IR Passfilter kann man helle Planeten durchaus gut auch bei Tag aufnehmen. Der helle Himmelshintergrund ist im nahen IR viel, viel dünkler als im sichtbaren Teil des Spektrums. |