| Beobachter: | Alexander Pikhard (ed.) | ||||||||||||
| Datum: | 14. 01. 2006 | ||||||||||||
| Zeit: | 17.00 bis 21.00 MEZ | ||||||||||||
| Ort: | Wien 12 | ||||||||||||
| Instrument: | 12" Meade LX200 | ||||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: | Heute haben wir ein Riesenglück mit dem Wetter. Entgegen allen Prognosen reisst die Nebeldecke am frühen Nachmittag auf und zeigt uns einen wolkenlosen Himmel.
So können wir heute den Himmel nicht nur im Computerplanetarium bewundern, sondern auch in der Natur. Der Vollmond, der wildromantisch im Nordosten aufgeht, ist natürlich der erste Star des Abends.
Nach Blicken zu Mond uns Mars geht es dann aber ins warme Haus, wo eine Jause und das Computerplanetarium warten. Mit ihm sehen wir uns an, wie der Mars von der Erde, aber auch von seinem Mond Phobos aus betrachtet aussieht.
Unglaublich, der Planet ist nicht einmal 10.000 km entfernt und nimmt ein Viertel des Himmels ein! Dann besuchen wir noch den Saturnmond Titan. Nach einer Strärkung geht es dann wieder hinaus. Gerade rechtzeitig, bevor eine Nebelwand aufzieht, können wir noch Saturn, ein paar helle Sterne, den Orionnebel und noch einmal den Mond im Fernrohr bewundern.
Bis zuletzt hat das Wetter mit uns ein Einsehen, gerade zum Ende der Veranstaltung zieht eine dünne Nebelschicht auf und schiebt sich über den Mond.
Wir könnten den Mond noch beobachten, so dicht ist der Nebel nicht, aber es ist ohnedies schon spät und ein sehr spannendes Abenteuer Astronomie endet. Wie gesagt, der erste Mensch, der zum Mars fliegen wird, ist schon geboren ... |