| Beobachter: | Martin Kopecky | ||||||||||||||
| Datum: | 21. 04. 2006 | ||||||||||||||
| Zeit: | 22.20 bis 00.55 MESZ | ||||||||||||||
| Ort: | Alberndorf im Pulkau, NÖ | ||||||||||||||
| Instrument: | GSD 300 (12" Dobson, BW=1500mm) | ||||||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: | Jupiter war im südöstlicher Richtung sehr gut sichtbar. Bei 250-facher Vergrößerung konnte man das nördliche und das südliche Wolkenband deutlich erkennen. Der Große Rote Fleck war zum Beobachtungszeitpunkt leider nicht sichtbar, da er sich auf der abgewandten Seite befand. Die vier Galileischen Monde - Europa, Io, Calisto und Ganymed - waren sehr hell und unübersehbar zu sehen. Saturn konnte in westlicher Richtung gut beobachtet werden. Sehr gut sichtbar war die Cassini-Teilung. Der Schatten des Planeten auf die Ringe war auch bereits erkennbar. Titan, Rhea und Dione konnte ich deutlich erkennen und einen weiteren Mond, von dem ich vermute, dass es Tethys war. In unmittelbarer Nähe zu Saturn konnte man M44, einen Sternenhaufen im Sternbild Krebs (Cancer) beobachten. Ein eindrucksvoller Anblich, den man bereits mit bloßem Auge beobachten kann, aber mit geringer (50-facher) Vergrößerung die Schönheit dieses Haufens voll entfaltet! M13, ein Kugelsternhaufen, der auch bereits mit bloßen Auge erahnt werden konnte, war bei 175-facher Vergrößerung bis ins Zentrum aufgelöst zu sehen. Weiters konnte ich in dieser Nacht eine Spiargalaxie beobachten, von der ich glaube, dass es M101 war. Sie war nahe dem Zenit. Ich konnte die Spiralarme sehr gut erkennen - diese Galaxi war ein wirklich schöner Anblick! Leider bildete sich dann gegen 0:45 Uhr Tau am Spiegel und ich musste meine Entdeckungsreise leider abbrechen. Bis zur nächsten klaren Nacht, Martin |