Diese Veranstaltung war ein mutiger Test; die Präsentation im Rahmen des Astronomietags auf der Universitätssternwarte sollte noch durch einen Sternabend ergänzt werden, doch am gleichen Tag ging das natürlich nicht. Also wählten wir den darauffolgenden Abend. Beworben wurde dieser Abend fast ausschliesslich am Vortag, dem eigentlichen Astronomietag.
Angesichts der Besucherfrequenz am Samstag und des durchaus nicht optimalen Wetters stellte sich die Frage, ob denn heute überhaupt jemand zu unserer Veranstaltung kommen würde. Jedenfalls bauen wir unsere CI-mäßig stark aufpolierte Mobile Volkssternwarte auf.

Verstärkte Corporate Identity auch hoch über Wien
Warum wir unseren Namen und unsere Ziele viel stärker plakatieren als früher, hat einen einfachen Grund: Wir wurden nie als Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie wahrgenommen, sondern unsere Auftritte der Mobilen Sternwarte wurden als Veranstaltungen des jeweiligen Gastgebers (Café Cobenzl, Planetarium, etc.) angesehen; mit dem Effekt, dass die Anfragen nach dem nächsten Sternabend dort landeten und nicht bei uns. Das soll sich jetzt ändern.
Der Mond strahlt zwischen Wolken schon jetzt schön vom Himmel und unsere Fernrohre locken erste Besucher an.

Mond auf hellem Himmel
Erstmals bei einem Sternabend auf dem Cobenzl haben wir auch eine Präsentation im Café-Restaurant vorgesehen, um Werbung für Amateurastronomie zu machen.
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Unsere Hoffnung wird erfüllt, es kommen doch etliche Besucher zu unserer Veranstaltung, und was uns besonders freut, einige, die erst am Vortag auf der Universitätssternwarte darauf aufmerksam wurden.
Nach der Präsentation geht es an die Fernrohre und es wird noch ein stimmungsvoller Sternabend, wobei sich natürlich die Mobile Volkssternwarte schon durch ihren Namen dafür entschuldigt, dass wir manchmal auf Sterne warten müssen.
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Es wäre nicht die WAA, wenn dieser Abend - trotz Sonntags - rasch endet; nach dem Motto "je später der Abend, desto lieber die Gäste" betreuen wir, zusammen mit dem Hausherrn des Cobenzl, noch bis lange nach Mitternacht so manche Nachtschwärmer. Als Belohnung klart der Himmel ganz auf.
Text und Fotos (und übrigens auch die Entwürfe zu allen Bannern und Transparenten): Alexander Pikhard