| Beobachter: | Alexander Pikhard | ||||
| Datum: | 25. 07. 2006 | ||||
| Zeit: | 20.00 bis 23.30 MESZ | ||||
| Ort: | Sofienalpe | ||||
| Instrument: | 12" Meade LX200, Philips ToUCam Pro | ||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: | Traumhaftes Wetter verheissen alle Wetterberichte, auch BOLAM zeigte Österreich wolkenfrei. Also los, auf auf die Sofienalpe!
Umso erstaunter betrachten wir die von Norden aufziehenden Wolken. Roland meint, es sind Gewitterreste, die sich bald auflösen, meine Skepsis kann er damit nicht ganz zerstreuen. Voll Optimismus werden einige Instrumente aufgebaut.
Anfangs zeigt sich Jupiter in Wolkenlücken. Wie günstig, denn GRF und Red Junior sollten zu sehen sein. Das Seeing ist an diesem heißen Abend lausig, aber eine Serie gelingt. Wirklich nur eine.
Red Junior hat den GRF überholt, wie unzählige Weiße Ovale zuvor. Es hat keine Verschmelzung gegeben. Bis jetzt zumindest, aber allzu viel Gelegenheit zur Beobachtung haben wir nicht mehr in dieser Saison. Jupiter steht schon am Beginn der Dämmerung sehr tief im Südwesten. Doch die Wolken werden mehr und mehr. Es geht nicht mehr viel. Vega, Albireo und Epsilon Lyrae sind zumindest geeignet, unsere interessierten Gäste aus Russland ein paar Mal durchs Fernrohr schauen zu lassen (sie lernen ein Jahr lang Astronomie in der Schule als eigenes Unterrichtsfach!). Doch dann ist es aus. Wir warten erheblich länger als der beste Optimismus noch rational erklären könnte, aber wir warten und das bei guter Stimmung. Letztendlich wird uns aber schon bewußt, dass sich heute alle Wettermodelle geirrt haben. Matthias bringt es auf den Punkt: Das ist das schöne an diesem Hobby, dass nicht alles perfekt nach Berechnung funktioniert. |