| Beobachter: | Alexander Pikhard | ||||||||||||
| Datum: | 12. 12. 2006 | ||||||||||||
| Zeit: | 23.00 bis 00.30 MEZ | ||||||||||||
| Ort: | Wien 12 | ||||||||||||
| Instrument: | 12" Meade LX200, Canon EOS 350D | ||||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: |
Erneut ein sehr klarer Abend in der Stadt. Ich beginne etwas später mit dem Beobachten, da die interessanten Objekte eben erst später in der Nacht hoch genug stehen. Nach den Klassikern gestern widme ich mich heute eher exotischen bis grenzwertigen Objekten. Ich nehme erneut mit f/6.3 am 12" LX200 auf, das ergibt eine Brennweite von 1.890mm. Ich beschränke mich wegen der ungenauen Nachführung bei azimutaler Aufstellung auf 20s bei 1600 ISO, wie gestern, und stacke. Erstes Objekt ist eines der am wenigsten bekannten und beobachteten Messier-Objekte: M50 im Einhorn.
Eigentlich schade, dass dieser Haufen so unbekannt ist. Aber die "Konkurrenz" am Winterhimmel ist ja wirklich mördersich. Es geht weiter mit grenzwertigen Exoten. NGC 2244 ist jedenfalls schon zu groß für diese Brennweite. Und NGC 2261, Hubbles veränderlicher Nebel, ist wegen seiner geringen Flächenhelligkeit ein Grenzfall aus der Stadt.
Ich wende mich zwei Planetarischen Nebeln zu. Es stellt sich heraus, dass knapp 2m viel zu wenig Brennweite für diese Objekte ist. Aber mehr ist wegen der Nachführung nicht drin. Es bleibt also bei einem ersten Abtasten. NGC 2022 ist ebenfalls weitgehend unbekannt, ein kleiner Ringnebel mit bipolarer Struktur im -- Orion. Auch hier ist die Konkurrenz durch andere Deep Sky Objekte gnadenlos. Der Eskimo-Nebel NGC 2392 in den Zwillingen ist größer, aber für Details fehlt es auch hier an Brennweite. Man beachte die kurze Belichtungszeit!
Wieder keine schlechte Ausbeute für einen Astrofotoabend aus der Stadt. |