| Beobachter: | Alexander Pikhard | ||||||||||||
| Datum: | 04. 01. 2007 | ||||||||||||
| Zeit: | 23.00 MEZ | ||||||||||||
| Ort: | Wien 12 | ||||||||||||
| Instrument: | 12" Meade LX200, Canon EOS 350D | ||||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: | In der langen Diskussion, ob wir heute Abend unsere Ferienspielstation auf dem Cobenzl veranstalten könnten oder nicht, und die letztlich in einer Absage geendet hatte, hatte mich irgendetwas gestört. Jetzt, ein paar Stunden später, weiss ich, was es war: Dieses abrupte Ende der Wolkenfront, das von Westen kam. Und wie rasch auch noch, und jetzt weiss ich auch, was beinahe der Fehler in der Einschätzung der Lage gewesen wäre: Ich hatte die Modelle nach 18 Uhr nicht beachtet! Gut, um 18 Uhr waren keine Sterne zu sehen, aber jetzt, gegen 23 Uhr, ist der Himmel klar. Der fast volle Mond strahlt hoch vom Himmel und taucht die rasch vorüber ziehenden Wolken in ein fahles Licht. Saturn funkelt - jawohl, funkelt, soweit zum Seeing - unterhalb des Mondes. Ein visueller Besuch beim Orionnebel muss sein, und dann doch ein paar Fotos. Details gehen nicht, wegen des Seeings. Also nehme ich zuerst ein Mondmosaik auf. Sechs Aufnahmen zu je 1/160s bei 100 ISO und 3m Brennweite am 12" LX-200 (f/10) geben ein in der Tat rundes Bild.
Saturn mit der Webcam - daran ist nicht zu denken bei dem Seeing. Also nehme ich, in der gleichen Konfiguration, kurzerhand die Saturnmonde auf.
Eine nette Beobachtung, nach dem Motto, das Wetter, das unbekannte Wesen. |