| Beobachter: | Martin Rathmayer | ||||||
| e-Mail: | rathmayer@zid.tuwien.ac.at | ||||||
| Datum: | 14. 01. 2007 | ||||||
| Zeit: | 16.00 bis 17.00 MEZ | ||||||
| Ort: | Wien, Kahlenberg | ||||||
| Instrument: | Fernglas 10x50, KoMi D5D | ||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: |
Nachdem ich gestern McNaught im Fernglas so prächtig gesehen hatte, aber leider meinen Fotoapparat nicht dabei hatte, startete ich heute nachmittag nochmals einen mutigen und hoffnungsvollen Versuch den Kometen auf den Chip zu bannen. Ich wusste er steht sehr nahe und bereits neben der Sonne. D.h. wenn ich es schaffe eine Position zu finden, wo die Sonne hinter einem Hügel untergeht, könnte es vielleicht klappen ihn einen kurzen Moment mit ausreichendem Konrast vor die Linse zu bekommen. Gleich vorweg, ob es geklappt hätte weiss ich nicht, denn leider haben mir wiedereinmal die Wolken einen Strich durch die Rechnung gemacht. Vor dem Sonnenuntergang wagte ich noch ein paar gefährliche Blicke mit dem Feldstecher (natürlich hinter einer Säule) zum Himmel, doch vergebens, ich konnte ihn nicht erspähen. Während des Untergangs machte ich dann ein Reihe von Aufnahmen, in der Hoffnung später am PC irgendetwas zu entdecken. Funktionierte auch nicht. Nun ja, ein Versuch und eine Erfahrung mehr waren es wert. Ich schoss dann noch ein paar nette Aufnahmen bevor ich mich bei einem Tee im neuen Cafe mit zwei Bekannten aufwärmte.
So ein Komet mit Schweif macht schon Lust auf mehr. Leider sind sie so selten ... aber vermutlich ist gerade das so reizvoll. |