| Beobachter: | Alexander Pikhard | ||||||||||||
| Datum: | 17. 01. 2007 | ||||||||||||
| Zeit: | 23.30 bis 00.30 MEZ | ||||||||||||
| Ort: | Wien 12 | ||||||||||||
| Instrument: | 12" Meade LX200, Philips SPC 900 | ||||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: | Ein bedeckter Tag. Vor dem Schlafengehen noch einmal frische Luft auf der Terrasse schnappen - doch was ist das?! Der Himmel ist klar, brillant sogar, nur mehr ganz im Osten ein paar Restwolken, und die Luft ruhig. Die Sterne flimmern nicht und Saturn steht schon richtig hoch. Geht nicht anders, Fernrohr aufbauen ist trotz der späten Stunde angesagt. Hier das Resultat.
Ich habe etwas gelernt: Die Verstärkung bei der SPC 900 nie über 50% hinauf drehen, sonst gibt's grausliche Streifen im Bild. Lieber Gamma hinaufsetzen, wenn das Bild zu dunkel ist, als die Verstärkung. Heute aber ist es so klar, dass das Bild auch bei 50% ausreichend hell ist. Saturn steht am 10. Februar in Opposition, und schon jetzt erscheint der Ring wieder viel heller als der Planet. Zur Erinnerung: Die feinen Ringteilchen reflektieren das Sonnenlicht wie ein Autokennzeichnen; stehen wir (um die Opposition) fast in der gleichen Richtung, aus der das Sonnenlicht kommt, leuchten die Ringe daher besonders hell. |