| Beobachter: | Doris Istrate | ||||||||||
| e-Mail: | doris.istrate@gmx.at | ||||||||||
| Datum: | 26. 01. 2007 | ||||||||||
| Zeit: | 20.00 bis 20.15 MEZ | ||||||||||
| Ort: | Wien 20 | ||||||||||
| Instrument: | 8"-Dobson, Olympus SP 510 | ||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: | Es war eiskalt, verstärkt durch den heftigen Wind der den Dobson ordentlich durchbeutelte, und ein grausliches Seeing. Aber der Halbmond stand am wolkenlosen Himmel und so nützte ich schnell die Gelegenheit, meine neue kleine Kompaktkamera auszuprobieren. Die alte C 760 hatte brave Dienste geleistet, vor allem im Makro- aber auch Telebereich, und mich um die halbe Welt begleitet. Aber da sie nicht mehr produziert wird, wollte ich sie zur Sicherheit für das Unterwassergehäuse schonen. Deshalb legte ich mir ihre Nachfolgerin zu, die mit über 7 Megapixel (mehr als das Doppelte der alten Kamera) schon recht gut ausgestattet ist. Also stellte ich mich vermummt auf die Terrasse und versuchte mit der ungewohnten Kamera im Dunkeln zurecht zu kommen. Es wurden jedoch nur 8 Aufnahmen, da mir bereits nach 15 Minuten die Finger fast abfielen und weder der heftige Wind noch das miserable Seeing einen Anreiz boten, der eisigen Kälte zu trotzen. Aber für diese Verhältnisse wurden die Aufnahmen einigermaßen passabel.
Am PC im Großformat ist der Qualitätsunterschied schon sehr deutlich erkennbar, nur leider war bei den vom Wind verblasenen Bildern keine hohe Vergrößerung möglich. Aber ich versuchte mein Glück wieder einmal bei dem "Affen mit Schnute" und fand auf allen Bildern rechts oben im Eck eine Formation, die mir bisher noch nie aufgefallen war. Sieht aus wie der riesige Fußabdruck eines Rehs ... ;-)
Ob das an der neuen Kamera liegt ... ? |