| Beobachter: | Alexander Pikhard, Natalie Ebner | ||||||||||||||
| Datum: | 06. 10. 2007 | ||||||||||||||
| Zeit: | 23.00 bis 00.30 MESZ | ||||||||||||||
| Ort: | St. Anna am Aigen, Südsteiermark | ||||||||||||||
| Instrument: | Canon EOS 350D | ||||||||||||||
| Bedingungen: |
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| Bericht: | Nach einigen Dienstreisen nehme ich eine kurze Auszeit in der südlichen Steiermark. Der Himmel zeigt sich am Samstag grau, eine ziemlich einheitliche, hochnebelartige Bewölkung liegt über dem Land. Umso größer die Überraschung, als am späteren Abend die Wolkendecke aufbricht. Erst steht Capella ganz allein in einem Wolkenloch, wie ein funkelnder Fremdkörper in einem Meer aus Finsternis. Kein Flugzeug, nein, ein heller Stern in einer winzigen Lücke. Doch das ist erst der Anfang und binnen Minuten klart es auf. Der Himmel ist klarer als im Gebirge, der frische Nordwind sorgt für sehr gute Durchsicht. Die Milchstraße zieht in einer Klarheit über den Himmel, wie ich sie bestenfalls von der Ebenwaldhöhe her kenne. Ich halte ein paar Eindrücke mit der stehenden Kamera fest (teilweise gestackte Mehrfachbelichtungen, Einzelbelichtung 25s bei 1600 ISO und 27mm Brennweite Kleinbildäquivalent).
Schade, dass in der zweiten Nachthälfte wieder Wolken aufziehen. Die Regulus-Bedeckung am nächsten Morgen kann ich leider nicht beobachten. Erst gegen 10 Uhr ziehen die Wolken wieder ab. Der Himmelsanblick um Mitternacht war aber mehr als eine Entschädigung. |