Himmelsbegegnungen

Planetenreigen am Morgenhimmel im Dezember 2018

Alexander Pikhard

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Schon seit einigen Wochen ist Venus am Morgenhimmel zu sehen. Ihre Morgensichtbarkeit ist im Dezember 2018 gut ausgeprägt, Venus sehr auffällig. Im Dezember 2018 bekommt sie Gesellschaft.

Am 3. Dezember steht die dünne Sichel des abnehmenden Mondes nahe der Venus:


Himmelsanblick am 3. Dezember 2018 zu Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung

Am 5. Dezember heißt es, nach Merkur Ausschau zu halten. Der sonnennächste Planet taucht tief in der Morgendämmerung auf.


Himmelsanblick am 5. Dezember 2018 zu Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung

Nur kurze Zeit später taucht auch Jupiter erstmals in der Morgendämmerung auf. Noch ist der Riesenplanet nicht sehr auffällig.


Himmelsanblick am 7. Dezember 2018 zu Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung

Mitte des Monats sind Merkur und Jupiter schon relativ leicht in der Morgendämmerung zu erkennen.


Himmelsanblick am 15. Dezember 2018 zu Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung

Knapp vor Weihnachten kommt es zu einer engen Begegnung: Jupiter überholt Merkur. Am Morgen des 21. und 22. Dezember stehen sie nahe beisammen.


Himmelsanblick am 20. Dezember 2018 zu Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung


Himmelsanblick am 21. Dezember 2018 zu Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung


Himmelsanblick am 22. Dezember 2018 zu Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung

Natürlich kommen sich Merkur und Jupiter nicht wirklich nahe, wie diese Grafik deutlich zeigt:


Tatsächliche Lage der Planeten im Sonnensystem am 21. Dezember 2018

Gegen Ende Dezember wird die Sichtbarkeit des Merkur wieder unauffälliger, während Jupiter immer deutlicher wird und sich im Jänner und Februar 2019 der Venus nähern wird.


Himmelsanblick am 29. Dezember 2018 zu Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung


Himmelsanblick am 31. Dezember 2018 zu Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung

Simulierte Himmelsanblicke mit Stellarium, dem vielseitigen Computerplanetarium. Landschaftshorizont "Hohe Wand, SkyWalk" von Dr. Georg Zotti. In allen Simulationen ist der Mond dreimal vergrößert dargestellt.

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