Astro-News

 

Kaum eine Woche vergeht ohne bahnbrechende neue Entdeckungen an den neuen Großteleskopen oder durch Raumsonden oder Weltraumteleskope. Auf dieser Seite sammeln wir die aktuellsten Schlagzeilen samt Links zu den Originalberichten.

 Forschungsprojekt aus Österreich oder mit österreichischer Beiteiligung:
Jahresübersicht 2016
Jahresübersicht 2015

News-Redaktion: Mag. Anneliese Haika

News der vergangenen Monate:

 Mai 2016
 April 2016
 März 2016
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 06-26

NASA-Sonde Juno nähert sich Jupiter
Am 24. Juni um 18.57 und 48 Sekunden (MESZ) war die NASA-Sonde Juno 8,9 Millionen Kilometer von ihrer Begegnung mit Jupiter am 4. Juli entfernt. In den letzten beiden Wochen wurden mehrere wichtige Punkte abgearbeitet, die wesentlich sind für das erfolgreiche Zünden des Raketenmotors für 35 Minuten. Dadurch wird die Raumsonde in einen polaren Orbit um den Gasplaneten geschickt.  mehr

NASA's Juno Spacecraft Closing in on Jupiter
Today (6/24), at exactly 9:57 and 48 seconds a.m. PDT, NASA's Juno spacecraft was 5.5 million miles (8.9 million kilometers) from its July 4th appointment with Jupiter. Over the past two weeks, several milestones occurred that were key to a successful 35-minute burn of its rocket motor, which will place the robotic explorer into a polar orbit around the gas giant.


 06-26

LISA Pathfinder beendet erste Betriebsphase
Am Samstag, 25. Juni, beendete das LISA Technology Package (LTP) - eine europäische Nutzlast auf LISA Pathfinder der ESA - seine nominale Betriebsphase. Nun wird mit einem weiter Experiment, dem Disturbance Reduction System der NASA, weitergearbeitet.  mehr

LISA Pathfinder completes first operations phase
On Saturday 25 June, the LISA Technology Package (LTP) – a European payload on ESA's LISA Pathfinder – completes its nominal operations phase, passing the baton to the Disturbance Reduction System, an additional experiment provided by NASA.


 06-26

Innovative Gemini/CHFT Partnerschaft erforscht einen Hot Jupiter
Ein internationale Astronomenteam gab die Entdeckung eines neugeborenen "heißen Jupiter" im Orbit um eine junge Sonne bekannt. Der Stern ist nur zwei Millionen Jahre alt, das stellare Gegenstück zu einem eine Woche alten Menschenbaby.  mehr

Innovative Gemini/CHFT Partnership Explores a Hot Jupiter
An international team of astronomers has announced this week the discovery of a newborn hot Jupiter, orbiting an infant sun — only 2 million years old, the stellar equivalent of a week-old human baby.


 06-23

 Dreieinhalb Jahre BRITE im Weltall
Hätten Sie gedacht, dass die Universität Wien einen eigenen Satelliten im Weltraum betreibt? Warum der Nanosatellit UNIBrite seit Februar 2013 entlang der Tag- und Nachtgrenze rund um die Erde kreist und was er dort beobachtet, erklärt Astrophysiker und Projektleiter Werner Weiss.  mehr

BRITE - three and a half years in space
Would you have thought that the University of Vienna has their own satellites in space? Werner Weiss, astrophysicist and leader of the UNIBrite team, explains in an interview why the nanosatelite UNIBrite has been in orbit along the Earth's day/night boundary since February 2013 and what it is observing there.


 06-23

Hubble bestätigt neuen dunklen Fleck auf Neptun
Neue Bilder, die am 16. Mai 2016 mit dem Hubble Weltraumteleskop der NASA aufgenommen wurden, bestätigen die Existenz eines dunklen Wirbels in der Atmosphäre des Neptun. Änhnliche Strukturen wurden zwar schon beim Vorbeiflug von Voyager 2 an Neptun im Jahr 1989 und mit dem Hubble Weltraumteleskop 1994 gesehen, doch dieser Wirbelsturm ist der erste beobachtete auf Neptun im 21. Jahrhundert.  mehr

Hubble Confirms New Dark Spot on Neptune
New images obtained on May 16, 2016, by NASA's Hubble Space Telescope confirm the presence of a dark vortex in the atmosphere of Neptune. Though similar features were seen during the Voyager 2 flyby of Neptune in 1989 and by the Hubble Space Telescope in 1994, this vortex is the first one observed on Neptune in the 21st century.


 06-23

Venus hat Potenzial - aber nicht für Wasser
Die Venus Express-Sonde der ESA hat vielleicht geholfen, das Rätsel um das fehlende Wasser auf Venus zu erklären. Der Planet hat ein überraschend starkes elektrisches Feld - die erste Messung eines solchen auf einem Planeten. Dieses Feld ist stark genug, um die obere Atmosphäre von Sauerstoff, einem Bestandteil von Wasser, zu befreien.  mehr

Venus has potential – but not for water
ESA's Venus Express may have helped to explain the puzzling lack of water on Venus. The planet has a surprisingly strong electric field – the first time this has been measured at any planet – that is sufficient to deplete its upper atmosphere of oxygen, one of the components of water.


 06-23

Erfolgreiche erste Beobachtungen des Galaktischen Zentrums mit GRAVITY
Ein Team europäischer Astronomen hat mit dem neuen GRAVITY-Instrument am Very Large Telescope der ESO erstaunliche Beobachtungen des Zentrums der Milchstraße machen können, indem es zum ersten Mal das Licht aller vier 8,2-Meter-Hauppteleskope vereint hat. Diese Ergebnisse liefern einen ersten Eindruck davon, welche bahnbrechende Forschung in Zukunft mit GRAVITY möglich sein wird, wenn es das extrem starke Gravitationsfeld nahe des zentralen supermassereichen Schwarzen Lochs untersuchen und die Einsteinsche Allgemeine Relativitätstheorie testen wird.  mehr
Siehe auch MPE Presseaussendung

Successful First Observations of Galactic Centre with GRAVITY
A European team of astronomers have used the new GRAVITY instrument at ESO’s Very Large Telescope to obtain exciting observations of the centre of the Milky Way by combining light from all four of the 8.2-metre Unit Telescopes for the first time. These results provide a taste of the groundbreaking science that GRAVITY will produce as it probes the extremely strong gravitational fields close to the central supermassive black hole and tests Einstein’s general relativity.


 06-23

Deutlich mehr Gasplaneten in Sternhaufen als erwartet
Ein internationales Astronomenteam hat herausgefunden, dass es deutlich mehr Planeten vom Typ "heißer Jupiter" in einem Sternhaufen namens Messier 67 gibt, als bisher angenommen. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen die Astronomen mit Hilfe mehrerer Teleskope und Instrumente, darunter auch der HARPS-Spektrograf am La Silla-Observatorium der ESO in Chile. Durch die dichtere Umgebung in einem Sternhaufen finden häufiger Wechselwirkungen zwischen Planeten und nahen Sternen statt, was die ungewöhnlich hohe Zahl an heißen Jupitern erklären würde.  mehr

Unexpected Excess of Giant Planets in Star Cluster
An international team of astronomers have found that there are far more planets of the hot Jupiter type than expected in a cluster of stars called Messier 67. This surprising result was obtained using a number of telescopes and instruments, among them the HARPS spectrograph at ESO’s La Silla Observatory in Chile. The denser environment in a cluster will cause more frequent interactions between planets and nearby stars, which may explain the excess of hot Jupiters.


 06-23

NASA-Forscher entdecken unerwartetes Mineral auf Mars
Forscher entdeckten ein unerwartetes Mineral in einer Gesteinsprobe aus dem Galekrater auf dem Mars. Der Fund könnte unser Verständnis von der Entwicklung des Planeten verändern.  mehr

NASA Scientists Discover Unexpected Mineral on Mars
Scientists have discovered an unexpected mineral in a rock sample at Gale Crater on Mars, a finding that may alter our understanding of how the planet evolved.


 06-21

ALMA beobachtet weitest entfernten Sauerstoff im Universum
Ein Team von Astronomen entdeckte mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) leuchtenden Sauerstoff in einer fernen Galaxie, gerade einmal 700 Millionen Jahre nach dem Urknall. Dies ist die am weitesten entfernte Galaxie, in der Sauerstoff eindeutig nachgewiesen wurde. Das Gas wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die intensive Strahlung von jungen Riesensternen ionisiert.  mehr

ALMA Observes Most Distant Oxygen Ever
A team of astronomers has used the Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) to detect glowing oxygen in a distant galaxy seen just 700 million years after the Big Bang. This is the most distant galaxy in which oxygen has ever been unambiguously detected, and it is most likely being ionised by powerful radiation from young giant stars.


 06-21

NASAs K2 findet neugeborenen Exoplaneten um jungen Stern
Astronomen entdeckten den jüngsten vollständig ausgebildeten Exoplaneten, der je gefunden wurde. Die Entdeckung wurde mit dem NASA Weltraumteleskop Kepler im Rahmen der erweiterten K2 Mission sowie mit dem W. M. Keck Observatory auf dem Mauna Kea, Hawaii, gemacht.  mehr

NASA's K2 Finds Newborn Exoplanet Around Young Star
Astronomers have discovered the youngest fully formed exoplanet ever detected. The discovery was made using NASA's Kepler Space Telescope and its extended K2 mission, as well as the W. M. Keck Observatory on Mauna Kea, Hawaii.


 06-21

Kleiner Asteroid ist ständiger Begleiter der Erde
Ein kleiner Asteroid wurde entdeckt, dessen Orbit um die Sonne ihn zu einem ständigen Begleiter der Erde macht - und das wird auch in den kommenden Jahrhunderten so bleiben.  mehr

Small Asteroid Is Earth's Constant Companion
A small asteroid has been discovered in an orbit around the sun that keeps it as a constant companion of Earth, and it will remain so for centuries to come.


 06-21

Mars Rover Opportunity beendet Untersuchung eines Marstals
Das "Marathontal" auf dem Mars öffnet sich nach Nordosten und gibt den Blick frei auf den Endeavourkrater. Das zeigt die Panoramaaufnahme der Pancam auf dem Mars Exploration Rover Opportunity.  mehr

Rover Opportunity Wrapping up Study of Martian Valley
"Marathon Valley" on Mars opens northeastward to a view across the floor of Endeavour Crater in this scene from the panoramic camera (Pancam) of NASA's Mars Exploration Rover Opportunity.


 06-21

Gefräßiger Stern könnte Hinweise auf Planetenentstehung enthalten
1936 begann der junge Stern FU Orionis Material von der ihn umgebenden Gas- und Staubscheibe mit plötzlicher Gefräßigkeit aufzusammeln. In einem Zeitraum von drei Monaten wurde der Stern 100 Mal heller während Materie in Energie umgewandelt wurde. Die Scheibe wurde dabei auf bis zu 7.000 Kelvin aufgeheizt. FU Orionis verschlingt noch immer Gas, aber nicht mehr so schnell.  mehr

Gluttonous Star May Hold Clues to Planet Formation
In 1936, the young star FU Orionis began gobbling material from its surrounding disk of gas and dust with a sudden voraciousness. During a three-month binge, as matter turned into energy, the star became 100 times brighter, heating the disk around it to temperatures of up to 12,000 degrees Fahrenheit (7,000 Kelvin). FU Orionis is still devouring gas to this day, although not as quickly.


 06-15

LIGO schafft es wieder: ein zweites Verschmelzen von Schwarzen Löchern beobachtet
Die beiden LIGO Gravitationswellendetektoren in Hanford, Washington und in Livingston Louisiana haben ein zweites, deutliches Signal von zwei Schwarzen Löchern in ihren letzten Orbits umeinander und ihrer Verschmelzung zu einem einzelnen Schwarzen Loch eingefangen. Das Ereignis mit der Bezeichnung GW151226 wurde am 26. Dezember 2015 um 03:38:53 UT aufgezeichnet, kurz vor dem Ende der ersten LIGO-Beobachtungsperiode.  mehr
Siehe auch weitere LIGO Presseaussendung

LIGO Does It Again: A Second Robust Binary Black Hole Coalescence Observed
The two LIGO gravitational wave detectors in Hanford Washington and Livingston Louisiana have caught a second robust signal from two black holes in their final orbits and then their coalescence into a single black hole. This event, dubbed GW151226, was seen on December 26th at 03:38:53 (in Universal Coordinated Time, also known as Greenwich Mean Time), near the end of LIGO's first observing period ("O1"), and was immediately nicknamed "the Boxing Day event".


 06-15

 Neue Erkenntnisse über Exoplaneten - Sind manche Supererden kleiner als sie erscheinen?
In einer Studie, die soeben in den Monthly Notices Letters of the Royal Astronomical Society erschienen ist, berichten Forscher des Grazer Instituts für Weltraumforschung (IWF) der österreichischen Akademie der Wissenschaften darüber, dass manche heiße und leichte Exoplaneten von einer Wolken- und Dunstschicht umgeben sind, die sie größer erscheinen lässt, als sie in Wahrheit sind.  mehr
Siehe auch RAS Presseaussendung

Small planets hiding in giant cloaks
Hazes and clouds high up in the atmospheres of exoplanets may make them appear bigger than they really are, according to new research by astronomers at the Space Research Institute (IWF) of the Austrian Academy of Sciences. The team, led by researcher Dr Helmut Lammer, publish their results in a letter to Monthly Notices of the Royal Astronomical Society.


 06-15

TW Hya Assoziation: kleinere Sterne mit großem Röntgenausbruch
Junge Sterne, die viel weniger Masse als die Sonne haben, können einen Sturm an Röntgenstrahlung aussenden, der die Lebenszeit von planetenbildenden Scheiben um diese Sterne deutlich reduzieren kann. Dieses Forschungsergebnis stammt aus einer neuen Studie über eine Gruppe naher Sterne, die mit Daten des Chandra Röntgenobservatoriums der NASA und anderer Teleskope durchgeführt wurde.  mehr

TW Hya Association: Smaller Stars Pack Big X-ray Punch For Would-be Planets
Young stars much less massive than the Sun can unleash a torrent of X-ray radiation that can significantly shorten the lifetime of planet-forming disks surrounding these stars. This result comes from a new study of a group of nearby stars using data from NASA's Chandra X-ray Observatory and other telescopes.


 06-15

Des Lebens erster Händedruck: chirales Molekül im interstellaren Raum entdeckt
Wie ein Paar menschlicher Hände haben bestimmte Moleküle spiegelverkehrte Versionen ihrer selbst. Diese chemische Eigenschaft nennt man Chiralität. Diese Moleküle sind wesentlich für Biologie und sie wurden interessanterweise in Meteoriten auf der Erde und in Kometen unseres Sonnensystems gefunden. Bisher waren aber noch keine im interstellaren Raum entdeckt worden.  mehr

Life's First Handshake: Chiral Molecule Detected in Interstellar Space
Like a pair of human hands, certain organic molecules have mirror-image versions of themselves, a chemical property known as chirality. These so-called "handed" molecules are essential for biology and have intriguingly been found in meteorites on Earth and comets in our Solar System. None, however, has been detected in the vast reaches of interstellar space, until now.


 06-15

Planeten-verschlingender Stern zeigt mögliche Kalksteinbrösel
Eine Forschungsgruppe entdeckte mit Hilfe des W. M. Keck Observatoriums einen planetenänhlichen Himmelskörper, der möglicherweise eine Kalkssteinkruste besessen hatte und dessen Oberflächenschichten nun von seinem sterbenden Mutterstern verschlungen werden.  mehr

Planet-Devouring Star Reveals Possible Limestone Crumbs
A group of researchers using the W. M. Keck Observatory have discovered a planet-like body that may have been encrusted in limestone and is having its surface layers devoured by its deceased host star.


 06-15

Erster Nachweis von Methylalkohol in einer Staubscheibe
In der protoplanetaren Scheibe um TW Hydrae konnte erstmals das organische Molekül Methylalkohol (Methanol) nachgewiesen werden. Hierbei handelt es sich um die erste Entdeckung einer solchen Verbindung in einer noch jungen Scheibe, in der sich gerade Planeten bilden. Methanol ist das einzige komplexe organische Molekül, das bisher in Staubscheiben entdeckt wurde und eindeutig aus einer festen Phase stammt.  mehr
Siehe auch CfA Presseaussendung

First Detection of Methyl Alcohol in a Planet-forming Disc
The organic molecule methyl alcohol (methanol) has been found by the Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) in the TW Hydrae protoplanetary disc. This is the first such detection of the compound in a young planet-forming disc. Methanol is the only complex organic molecule as yet detected in discs that unambiguously derives from an icy form.


 06-09

Flut aus kaltem intergalaktischem Staub füttert Schwarzes Loch
Ein internationales Team aus Astronomen wurde mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) Zeuge eines kosmischen Wetterereignisses, das bisher noch nie beobachtet werden konnte — eine Gruppe hochragender intergalaktischer Gaswolken regnet auf das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum einer riesigen Galaxie hinab, die eine Milliarde Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Die Ergebnisse erscheinen in der Zeitschrift Nature am 9. Juni 2016.  mehr

Black Hole Fed by Cold Intergalactic Deluge
An international team of astronomers using the Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) has witnessed a cosmic weather event that has never been seen before — a cluster of towering intergalactic gas clouds raining in on the supermassive black hole at the centre of a huge galaxy one billion light-years from Earth. The results will appear in the journal Nature on 9 June 2016.


 06-09

Bewölkte Tage auf Exoplaneten könnten atmosphärisches Wasser verbergen
Beim Studium von Exoplaneten ist Wasser ein heißes Thema. Das inkludiert auch "heiße Jupiter", deren Masse ähnlich der Jupitermasse ist, doch die ihren Mutterstern in viel engerem Orbit umkreisen als Jupiter die Sonne. Ihre Temperatur kann 1.100 Grad Celsius erreichen, wobei alles Wasser auf ihnen nur in Form von Dampf vorkommen kann.  mehr

Cloudy Days on Exoplanets May Hide Atmospheric Water
Water is a hot topic in the study of exoplanets, including "hot Jupiters," whose masses are similar to that of Jupiter, but which are much closer to their parent star than Jupiter is to the sun. They can reach a scorching 2,000 degrees Fahrenheit (1,100 degrees Celsius), meaning any water they host would take the form of water vapor.


 06-09

Erstes Leben im Universum könnte auf Kohlenstoffplaneten entstanden sein
Unsere Erde besteht aus Silikatgestein und einem Eisenkern, mit einer dünnen Schicht in der Wasser und Leben vorhanden ist. Doch die ersten möglicherweise belebten Welten könnten ganz anders gewesen sein. Neue Forschung lässt vermuten, dass im frühen Universum Kohlenstoffplaneten entstanden, die aus Graphit, Karbiden und Diamant bestanden. Astronomen könnten diese Diamantwelten bei der Suche nach einer seltenen Sternenklasse entdecken.  mehr

Universe's First Life Might Have Been Born on Carbon Planets
Our Earth consists of silicate rocks and an iron core with a thin veneer of water and life. But the first potentially habitable worlds to form might have been very different. New research suggests that planet formation in the early universe might have created carbon planets consisting of graphite, carbides, and diamond. Astronomers might find these diamond worlds by searching a rare class of stars.


 06-07

LISA Pathfinder übertrifft Erwartungen
Ergebnisse der ersten zwei Monate wissenschaftlicher Arbeit zeigen, dass die beiden Würfel im Herzen der Sonden frei durch den Raum fallen. Sie werden nur von Gravitation beeinflusst, völlig ungestört durch externe Kräfte. Die Genauigkeit dabei ist fünf Mal besser als ursprünglich gefordert.  mehr
Siehe auch JPL Presseaussendung
Siehe auch MPG Presseaussendung

LISA Pathfinder exceeds expectations
Results from only two months of science operations show that the two cubes at the heart of the spacecraft are falling freely through space under the influence of gravity alone, unperturbed by other external forces, to a precision more than five times better than originally required.


 06-06

Zu wenig Sternentstehung in Zwerggalaxien
Zwerggalaxien bilden im Vergleich zu Spiralgalaxien wie unserer Milchstraße nur sehr ineffizient neue Sterne. Um den Ursprung dieses Mangels an Sternentstehung zu untersuchen, führten Wissenschaftler am MPA hochauflösende numerische Simulationen durch, um die Entwicklung des interstellaren Mediums (ISM) in Zwerggalaxien nachzuvollziehen. Ihre Ergebnisse zeigen, dass Supernova-Explosionen einen erheblichen Einfluss auf die Struktur des ISM haben und die Sternentstehungsrate der gesamten Galaxie regeln.  mehr

The deficiency of star formation in dwarf galaxies
Dwarf galaxies form stars very inefficiently compared to spiral galaxies like our Milky-Way. To investigate the origin of this deficiency in star formation, scientists at MPA have used high-resolution numerical simulations to resolve the evolution of the interstellar medium (ISM) in dwarf galaxies. They find that supernova explosions have a significant impact on the structure of the ISM and regulate the star formation rates of the whole galaxy.


 06-06

Erster Nachweis des wichtigen präbiotischen Moleküls PO in Sternentstehungsgebieten
Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern vom Arcetri Astrophysical Observatory in Florenz, dem Zentrum für Astrobiologie in Madrid und dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik hat zum ersten Mal das präbiotische Molekül PO in Sternentstehungsgebieten nachgewiesen. Dieses Molekül spielt eine Schlüsselrolle in der Doppelhelix-Struktur der DNS, und hängt daher direkt mit der Entstehung des Lebens im Universum zusammen.  mehr

First detections of the key prebiotic molecule PO in star-forming regions
An international group of scientists from the Arcetri Astrophysical Observatoryin Florence, the Center of Astrobiology in Madrid and the Max-Plank Institute for Extraterrestrial Physics has detected for the first time the prebiotic molecule PO in star-forming regions. This molecule plays a key role in the double helix structure of DNA, and is therefore directly linked to the origin of life in the Universe.


 06-04

Plutos Herz: wie eine kosmische Lavalampe
Wie in einer kosmische Lavalampe erneuert sich ein weiter Teil von Plutos eisiger Oberfläche ständig durch Konvektion, wodurch älteres Oberflächeneis durch frischeres Material ersetzt wird. Durch Kombination von Computermodellen und Daten zu Topografie und Zusammensetzung - gesammelt von der NASA-Sonde New Horizons im letzten Sommer - bestimmten Mitglieder des Teams der New Horizons Mission die Tiefe und die Fließgeschwindigkeit dieser Schicht aus festem Stickstoffeis in Plutos markanter herzförmiger Struktur, dem Sputnik Planum.  mehr

Pluto's Heart: Like a Cosmic 'Lava Lamp'
Like a cosmic lava lamp, a large section of Pluto's icy surface is being constantly renewed by a process called convection that replaces older surface ices with fresher material. Combining computer models with topographic and compositional data gathered by NASA's New Horizons spacecraft last summer, New Horizons team members have determined the depth of this layer of solid nitrogen ice within Pluto's distinctive "heart" feature – a large plain informally known as Sputnik Planum – and how fast that ice is flowing.


 06-04

VLA zeigt neue Informationen zu Vorgängen in Jupiteratmosphäre
Beobachtungen mit dem Very Large Array (VLA) der National Science Foundation boten Forschern einen ganz neuen Blick in die Atmosphäre des Jupiter. Sie zeigen ,dass Strukturen, die im sichtbaren Licht in der obersten Wolkenschicht des Planeten zu sehen sind, Auswirkungen auf Schichten mehrere zehn Kilometer tiefer haben.  mehr

VLA Reveals New Information on Workings of Jupiter's Atmosphere
Observations with the National Science Foundation's Very Large Array (VLA) have given scientists an unprecedented look into the atmosphere of Jupiter, revealing that features seen in visible light at the planet's cloud surfaces have effects tens of kilometers downward.


 06-04

Neuer beobachterischer Distanzrekord verspricht wichtiges Werkzeug zum Studium von Galaxien
Astronomen machten sich neue Fähigkeiten des Karl G. Jansky Very Large Array (VLA) der National Science Foundation zu Nutze, um einen ganz neuen Forschungsbereich zum Studium der Entwickung von Galaxien und ihrer Wechselwirkung mit der Umgebung zu öffnen. Sie entdeckten die schwache Radiostrahlung von atomarem Wasserstoff, dem häufigsten Element im Universum, in einer Galaie die fast 5 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt ist.  mehr

New Observational Distance Record Promises Important Tool for Studying Galaxies
Astronomers have used new capabilities of the National Science Foundation's Karl G. Jansky Very Large Array (VLA) to open a whole new realm of research into how galaxies evolve and interact with their surroundings over cosmic time. They detected the faint radio emission from atomic hydrogen, the most abundant element in the Universe, in a galaxy nearly 5 billion light-years from Earth.


 06-04

NASAs Hubble findet, das Universum expandiert schneller als erwartet
Mit Hilfe des Hubble Weltraumteleskops der NASA entdeckten Astronomen, dass sich das Universums 5 bis 9 Prozent schneller ausdehnt, als erwartet. "Dieses überraschende Ergebnis ist wichtig zum Verständnis jener geheimnisvollen Teile des Universums, die 95 Prozent von allem ausmachen und kein Licht aussenden, also Dunkle Energie, Dunkle Materie und Dunkle Strahlung", sagt der Hauptautor der Studie, Nobelpreisträger Adam Riess vom Space Telescope Science Institute und der Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland.  mehr
Siehe auch ESA Presseaussendung
Siehe auch Presseaussendung des Keck Obervatory

NASA's Hubble Finds Universe Is Expanding Faster Than Expected
Astronomers using NASA's Hubble Space Telescope have discovered that the universe is expanding 5 percent to 9 percent faster than expected. "This surprising finding may be an important clue to understanding those mysterious parts of the universe that make up 95 percent of everything and don't emit light, such as dark energy, dark matter, and dark radiation," said study leader and Nobel Laureate Adam Riess of the Space Telescope Science Institute and The Johns Hopkins University, both in Baltimore, Maryland.


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