Es ist schon der sechste Abend unseres Einführungskurses. Das Pringerschlössl präsentiert sich weihnachtlich.

Festliche geschmücktes Springerschlössl
Im Vortrag widmen wir uns heute den Zwerplaneten und Keinkörpern im Sonnensystem und schließlich der Sonne selbst. Von allen Kursabenden ist der Himmel heute am besten. Kurz konnten wir zwar so gut wie immer zu den echten Gestirnen blicken, heute geht sich mehr aus.

Orion und Stier über dem Park
Wir zeigen im Fernrohr zunächst den Asteroiden Iris und machen dann einen weiten Vorgriff auf den nächsten Abend, wo es um die Entwicklung der Sterne gehen wird: Orionnebel, Pleidaden, offene Sternhaufen im Fuhrmann stehen auf dem Beobachtungsprogramm.

Beobachten vor dramatischem Hintergrund. Aber es ist nicht das angekündigte Polarlicht,
sondern ganz normales Stadtlicht, vom Nebel gestreut.
Wie bestellt gibt es heute Polarlichtwarnung, passend zum Thema Sonne. Vor drei Jahren, am 20. November 2003, hatten wir das unglaubliche Glück, dass es genau an diesem Abend wirklich ein Polarlicht gab ( siehe Bericht). Heuer klappt es knapp nicht, obwohl wir uns bei dem auffällig roten Streulicht am Horizont gar nicht so sicher sind. Mit dem Polarlicht wird es zwar nichts, aber ein letzter heller Geminide verschönert uns den Abend und passt ja auch zum Thema.
Der Nebel verschont uns auch heute nicht und nach den ersten Objekten ist am Himmel Schluß, der Park wird noch englischer, als er ohnedies schon ist.

Der Nebel beendet die Beobachtung
Fehlt nur noch der Gärtner mit dem Messer ...
Text und Fotos: Alexander Pikhard